×

Wir hoffen, ADxS.org gefällt Dir und Du findest hilfreiche Informationen zu AD(H)S. Um die Erstellung und den Betrieb von ADxS.org finanzieren zu können, sind wir auf (derzeit noch steuerlich nicht absetzbare) Spenden angewiesen. Unsere Kosten betragen rund 10.000€ im Jahr – zusätzlich zu aller investierter Arbeit in die Erstellung von AdxS.org. Unsere Spenden betragen im Schnitt 25,83€. Wenn alle unserer derzeit monatlich rund 6.500 unterschiedlichen Leser lediglich den Gegenwert eines Mineralwassers spenden würden, hätten wir diesen Betrag innerhalb weniger Wochen erreicht. Leider spenden 99,99% aller Leser nicht.

Wir wollen weiterhin unabhängig von Werbung bleiben und ein kostenloses und freies Informationsportal zum Thema AD(H)S anbieten. Wenn Du ADxS hilfreich findest, wären wir Dir sehr dankbar, wenn auch Du uns unterstützen könntest.

Ich möchte via PayPal spenden
Mehr Infos über Spenden

Das Projekt ADxS.org

Willkommen bei ADxS.org

ADxS, der Name dieses Projektes, ist ein Kunstbegriff und steht für AD(H)S als Gesamtheit aller Subtypen (ADHS, Mischtyp, ADS).

Während ADHSpedia (www.adhspedia.de) eine im positivsten Sinne konservative Sammlung gesicherten Wissens über AD(H)S in Form eines Nachschlage-Wikis beinhaltet und ADHS Deutschland e.V. (www.adhs-deutschland.de) als  Interessenvertretung von und für Betroffene vornehmlich Beratungsveranstaltungen und Selbsthilfegruppen organisiert, zielt ADxS.org darauf ab, eine systematische Darstellung der für das Verständnis von AD(H)S relevanten medizinischen und neurobiologischen Zusammenhänge zu erstellen. Die Komplexe “AD(H)S und Stress” und “AD(H)S und Immunsystem” werden unserer Kenntnis nach durch ADxS.org erstmalig auf deutsch vertieft dargestellt. ADxS.org versucht dabei auch neue Forschungsansätze zu integrieren, wobei der Vorteil der Aktualität naturgemäß mit einer größeren Unsicherheit hinsichtlich der Belastbarkeit der Ergebnisse einhergeht.
Bis Herbst 2020 waren noch einzelne Seiten enthalten, die den Anforderungen an eine wissenschaftlichen Darstellungsweise nicht entsprachen. Wir hoffen, dass ADxS.org in 2021 durchgängig wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.    

Eine inhaltliche Zusammenfassung des gesamten Projekts findet sich unter ⇒ Kurzfassung von ADxS.org.

Das ⇒ Inhaltsverzeichnis listet alle Seiten auf (Sitemap) und entspricht der Menügliederung.  

Naturgemäß sind nicht alle Darstellungen für alle Leser gleichermaßen interessant.
Als ständig in Veränderung befindliche Arbeit beinhaltet das Projekt zudem etliche Detailinformationen, die noch nicht zu einer Schlussfolgerung geführt haben. Wie bei wissenschaftlichen Auswertungsarbeiten üblich, nehmen die Schlussfolgerungen erst einige Zeit nach der Aufbereitung der Details Form an.

In Anbetracht des Umfangs des Projekts und der Komplexität des Themas ist anzunehmen, dass trotz aller Mühe einige Missverständnisse und Fehler durchs Netz geschlüpft sind. 
Konstruktive Hinweise auf wissenschaftliche Belege, um eventuelle Fehlannahmen zu korrigieren und die diesseitigen Erklärungen und deren Genauigkeit zu verbessern und zu ergänzen, sind stets willkommen.

Das Konzept von ADxS.org

ADxS.org ist ein vollständig nichtkommerzielles Projekt.

Erklärtes Ziel ist eine fachliche Auseinandersetzung mit AD(H)S aus wissenschaftlicher Sicht, wobei alle Themen zugleich auch für fachlich interessierte Betroffenen lesbar bleiben sollen. Daher werden Fachbegriffe durch umgangssprachlich begreifbare Begriffe ersetzt oder mittels Mouseovertexten erläutert. Einleitende Texte sollen auch für Einsteiger verständlich bleiben.

Unsere eigene Auffassung und unsere Hypothesen sind stets als solche gekennzeichnet.

Alle Fakten sind in der Regel mit direkt nachlesbaren Quellenangaben verlinkt. Im Zeitalter von Fake-News ist eine Nachprüfbarkeit von Tatsachen von besonderer Wichtigkeit.

Zu vielen Themen finden sich (meist eingerückt) vertiefende Erläuterungen bis hin zu (oft als ausklappbare Texte) wissenschaftlichen Daten, Fakten und Erklärungen. Vereinzelt sind Links auf recht allgemeine Quellen zu finden, die Hintergründe für Betroffene oder Nichtfachleute allgemeinverständlich erläutern.  

Ziel ist es, dass sich so z.B. Betroffene und Ärzte anhand einer gemeinsam zugänglichen Quelle über bestimmte Aspekte austauschen können. 

Die Ziele von ADxS.org

Angestrebt ist

  • eine Erweiterung des wissenschaftlichen Beirats
  • eine Öffnung für Fachbeiträge weiterer Autoren
  • eine Öffnung für Darstellungen abweichender Meinungen von Fachautoren, die als solche gekennzeichnet und begründet sind
  • eine Einbeziehung einer Vielzahl an Wahrnehmungsberichten von Betroffenen.

ADxS.org möchte ganz ausdrücklich nicht dem Konzept folgen, dass ein Beitrag/Kapitel von einem einzigen Autor oder einer geschlossenen Autorengruppe stammen müsste. Wir glauben, dass es die Diskussion und die Wissensermittlung fördert, wenn Diskussionsbeiträge, Ergänzungen (selbst nur einige Sätze), oder auch länger Texte innerhalb eines Beitrags durch weitere Autoren (unter Namensnennung) eingefügt werden.

ADxS.org freut sich auf

  • fachliche Darstellungen und Diskussionsbeiträge von Wissenschaftlern, Ärzten und Therapeuten
  • Fallbeispiele aus der Sicht von Betroffenen
  • Hinweise, Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge
  • andere Meinungen mit einer fachlichen Begründung

Wissenschaftlicher / fachlicher Beirat

Der wissenschaftliche / fachliche Beirat des Projektes ADxS.org dient dazu, Fehler in der fachlichen Darstellung zu vermeiden und das wissenschaftliche / fachliche Niveau zu sichern.

Wissenschaftlicher / fachlicher Beirat sind:

  • Dr. med. AnnChristin Roeber für den Bereich “Ernährung”
  • Tanja Serapinas, Sozialarbeiterin (Bachelor of Arts), für den Bereich “Autismus und AD(H)S

Wir Das Projekt ADxS.org würde sich freuen, weitere Fachkundige im Beirat begrüßen zu dürfen.

Veröffentlichungsstand

Es ist beabsichtigt, die Texte dieses Projektes in regelmäßigen Abständen durch fixierte Druckauflagen zitierfähig zu machen.

Da eine frei zugängliche Veröffentlichung im Internet anders nicht möglich ist, wird dieses Werk nicht in einem Fachverlag erscheinen. Um zitierfähig zu bleiben, wird von Zeit zu Zeit eine gedruckte Auflage erscheinen.

Die 1. Auflage dieses Projektes ist im April 2019 als Druckfassung unter ISBN 978-939384-99-1 im Verlag MuR erschienen: Das AD(H)S-Kompendium – AD(H)S als Stressregulationsstörung.
In der Automobilindustrie gibt es die Vorserie oder Nullserie. Dies wäre aus diesseitiger Sicht die korrekte Bezeichnung für den Stand von ADxS.org in der Form der 1. Auflage (April 2019). 

 

Ulrich Brennecke
Dipl. Psych. Kirsten Brennecke, psychologische Psychotherapeutin

19 Gedanken zu „Das Projekt ADxS.org“

  1. Jetzt erst mal ein herzliches Danke-Schön an die beiden Macher dieses Projektes.

    Für mich der wichtigste Aspekt dieser und anderer Aufklärungsarbeit über Adhs ist, dass hunderttausende Psychiatrie-Patienten falsch behandelt werden, wenn immer nur die Folgekrankheiten therapiert werden. Darum ist diese Seite so besonders wichtig !

    Antworten
  2. Was Sie hier zusammen getragen haben ist sensationell! Eigentlich suchte ich wissenschaftlich Neues zur Hypophyse-Nebennieren-Achse, Neuro-Endokrinologie; mit 19 J. Prolaktinom Diagnose, jetzt mit 53 J. auf Niere u.Natrium gespiegelte Bindungsstörumg von Verlustängsten/Traumata .

    Das Thema ADHS bei Erwachsenen wird bisher völlig ausgeblendet, wohl typische Prokastination eher als Burnout Symptom bezeichnet ? ! Ich habe ihre Seite an einen Gynäkologen weitergeleitet, der auf pränatal Diagnostik spezialisiert ist und Labormedizin auch bei Patientinnen mit Dysthymia umfangreich auswertet. Auf 700 Seiten aktuelle Forschung zu ADHS/ zusammengefasst, zugänglich machen- ist großartig ! Sie helfen damit auch Patienten, die weder beim Nephrologen oder Endokrinologen über Neurotransmittern und deren psychosomatische Auswirkungen informiert werden . Vielen Dank von mir, für die Bestätigung, das man sich nicht mit der Behandlung von Symptomen zufrieden geben sollte, sondern dem Prinzip “Ursache und Wirkung” folgt und die Ursache suchen muss !
    Viele Grüße, Angela

    PS bitte nicht mit persönlichen Daten veröffentlichen , falls Kommentar online gestellt würde

    Antworten
    • Dann ist wohl ein Gespräch mit einem Arzt oder Therapeuten sinnvoll. ADxS.org kann dabei helfen, die Aussagen
      von Arzt/Therapeut nachzuvollziehen und zu verstehen, ob bestimmte Vorgehensweisen im eigenen Fall wirklich sinnvoll sind – um das im nächsten Gespräch zu erörtern.
      Manche Dinge werden leider nicht einfacher, wenn man sie zu sehr vereinfacht…

      Viele Grüße

      Ulrich Brennecke

      Antworten
  3. Hallo ich bin neu in diesem Forum!
    Seit ich in den Wechseljahren bin leide ich an Depressionen innerer Unruhe und starken Stimmungsschwankungen besonders bei der Arbeit ( Pta Apotheke)
    Dadurch habe ich seitdem zahlreiche Arbeitsstellen verloren.
    Einmal wurde ich sogar gemobbt.
    Seit ca.2 Monate bin ich Psychologischer Behandlung ich meditiere und mache Achtsamkeitsübungen.Ausserdem nehme ich Johanniskraut.seit2 Monaten
    Alles das bringt nicht den gewünschten Erfolg.
    Ich habe Anfang Januar eine neue Stelle in einer Apotheke angefangen.
    Alle sind nett und verständnissvoll aber die Konzentrationsprobleme bleiben .
    Letzte Woche vor ich beim Neurologen und habe Escitalopram Tropfen verordnet bekommen .
    Habe Angst sie zu nehmen da sich die Probleme erst verschlimmern
    können.
    Ich soll mit 1 Tropfen anfangen
    Habe Angst meine Stelle wieder zu verlieren
    Und das Arbeiten mit der FFP2. Maske belastet mich zusätzlich

    Antworten
    • Hallo,
      ob das mit AD(H)S zusammenhängt lässt sich hier nicht herauslesen.
      Johanniskraut ist bei AD(H)S jedenfalls wenig hilfreich.
      Sinnvoll wäre es, einen AD(H)S-Spezialisten aufzusuchen und eine saubere Diagnostik durchzuführen und dabei insbesondere auf die Differentialdiagnostik zur Depression zu achten. Ein nicht auf AD(H)S spezialisierter Diagnostiker wird mit einer höheren Wahrscheinlichkeit nur die Depressionssymptome erkennen und keine Differentialdiagnostik durchführen können.
      Alles Gute !

      Antworten
    • Hallo,
      ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet und ebenfalls PTA, 45, und habe mit 41 die ADHS Diagnose erhalten. Ich habe 19 Jahre in Apotheken gearbeitet und immer wieder Erschöpfungszustände und psychische Zusammenbrüche erlitten, da ich mich jahrelang ‘maskiert’ habe, sprich mein Leben in einer Art doppeltem Film durchstehen musste. Dabei geht es die ganze Zeit darum, die Kontrolle zu behalten und zu kompensieren.
      Und das jahrzehntelang. Es ging mir eigentlich nie gut und das Leben war für mich durchweg wahnsinnig anstrengend, aber ich wusste einfach nicht, was mit mir los ist. Jahrelange Depressionen, Tinnitus, Bruxismus, Angst, Panikattacken, Nervosität, Unruhe (nach Außen unterdrückt) etc. und vor vier Jahren habe ich die ADHS Diagnose mit aspergerähnlichen Zügen erhalten. Eine Befreiung. Ich kann nur raten, in die Diagnostik zu gehen; aber bitte nicht zu Psychiatern, die von Adhs keine Ahnung haben- die gibt es en masse.
      Im Internet kann man gut nach Spezialisten recherchieren und in einigen Foren wird man auch fündig. Ich kann hier keine Adressen nennen.
      Die Wartezeit für die Diagnostik kann ein Jahr und länger sein, aber die Zeit vergeht schnell und plötzlich kommt der Anruf.
      Ich kann, nun doch eine Adresse, die MHH empfehlen, Uniklinikum Hannover.

      Man braucht sehr viel Geduld und es kann vieler Anrufe, sogar in andere Bundesländern bedeuten, bis man einen Platz erhält oder auf eine Warteliste kommt.
      Viel Glück!!

      Antworten
      • Super! Herzlichen Dank! Leider ist es in der Gruppe sehr unterdiagnostiziert, trotz der weit höheren Prävalenz. Ich selbst wurde erst im Alter von 29 Jahren, nach eigenen Nachforschungen.

        Antworten
  4. Oft ist Zerebralparese Folge eines Sauerstoffmangels bei Frühgeburt (wie auch bei mir), und soweit ich weiß eher selten eine Folge einer viralen Enzephalitis.

    Antworten
    • Hallo,

      in Gedanken bilde ich inzwischen einen Oberbegriff für bestimmte Störungsbilder: Dopaminmangelstörungen.
      Enzephalitis ist ebenso in der Lage, Dopaminmangel zu verursachen wie Sauerstoffmangel bei der Geburt. AD(H)S ist bei beidem eine überhäufige Komorbidität und meines Erachtens eben geprägt durch bestimmte Dopamin(wirk)mangelphänomene.
      Ich möchte die Störungen nicht auf Dopaminmangel alleine reduzieren, es gibt ja noch so unendlich viel mehr. Aber Dopamin ist eben einer der wichtigsten Neurotransmitter und ein Mangel an diesem kann aus ganz verschiedenen Ursachen entstehen (die dann oft noch weitere und andere Schäden verursachen, die eigene Symptombilder geben), und Dopaminmangel führt zu recht typischen Symptomen, denen es egal ist, woher der Dopaminmangel kommt.

      Wir werden irgendwann davon wegkommen, Störungen anhand von Symptomen zu diagnostizieren. Und wenn wir diesen Schritt einmal geschafft haben, wird die Idee, Störungen anhand von Symptomen zu diagnostizieren, wie ein Relikt aus der Steinzeit anmuten, das wir kopfschüttelnd bestaunen.
      Bis dahin müssen wir noch sehr viel lernen, darüber, wie das Gehirn und der Körper funktionieren.

      Viele Grüße
      Ulrich Brennecke

      Antworten
  5. Die hochtrabende Ausdrucksweise auf dieser Website kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mit Wissenschaftlichkeit nicht weit her ist. Erinnert an Felix Krull. Kommentar wird aber sicher nicht veröffentlicht.

    Antworten
  6. Ich brauche mal einen Rat! Ich nehme erst seit 2 Wochen Sulpirid 50 mg wegen Schwindel. Das sollte ich solange nehmen bis das Antidepressiva anfängt zu wirken. Kann ich Sulpirid nach der kurzen Einnahme sofort absetzen? Mir geht es nämlich schon deutlich besser und würde das Zeug gerne wieder loswerden.

    Antworten
  7. Hallo ADXS-Team, erstmal danke für diese wundervolle Seite! Ich habe selber ADHS und habe mir grade 5 Stunden lang mit der Macht des Hyperfokus eure Beiträge durchgelesen 😉 Ich sehe selten so detailreiche und gleichzeitig verständliche Zusammenfassungen, die auch noch ein holistisches Bild von den psychologischen und neurologischen Aspekten von ADHS (und Komorbitäten!) bieten. Ganz großes Kompliment! Eine Sache, die ich leider vermisst habe, ist die Beeinflussung von Vitamin C auf die gebräuchlichsten Medikamente, Lebensmittel mit viel Vitamin C wie Säfte, usw. beeinträchtigen ja die Wirkung von Methylphenidad und Amphetaminen. Finde das wäre noch erwähnenswert (vorallem, weil mir als Saftliebhaber das nie gesagt wurde und ich mich gewundert habe, warum meine Medikamente nicht wirken :-P). Jedenfalls tolle Seite, ich bin jetzt motiviert mehr über Neurologie zu lernen

    Antworten
    • Hallo Tali,
      danke für Deine freundlichen Worte.
      Meinst Du tatsächlich Vitamin C ?
      Ich kenne einen Einfluss von Grapefruitsaft und (wohl geringer) anderen Zitrusfrüchten, aber das beruht auf einem anderen Inhaltsstoff von Grapefruit.
      Die in Grapefruit enthaltenen Furocumarine (Furanocumarine) hemmen das Enzym Cytochrom P450 3A4, das den Abbau mancher Medikamenten den Abbau in Leber und Darm bewirkt. Grapefruit kann somit den Abbau dieser Medikamente verlangsamen und damit die Wirkung erhöhen / überhöhen. Bei den AD(H)S-Medikamenten betrifft das meines Wissens nur Guanfacin, und nicht Stimulanzien oder Atomoxetin.
      Vitamin C soll wohl auf Gerinnungshemmer einen Einfluss haben. Bei AD(H)S-Medikamenten wäre mir keine Wechselwirkung bekannt.
      Beste Grüße
      Ulrich Brennecke

      Antworten

Schreibe einen Kommentar