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2. Antriebsprobleme bei ADHS

Inhaltsverzeichnis

2. Antriebsprobleme bei ADHS

Innere Unruhe, Getriebensein und Gedankenkreisen sind ADHS-Symptome. Sie können im Wechsel mit Antriebslosigkeit auftreten. Wie bei der Aufmerksamkeit wird dies von intrinsischer Motivation gesteuert: Innere Unruhe bezieht sich vor allem auf persönlich motivierende Ziele, während die Antriebslosigkeit eher für nicht interessante Ziele besteht. Wir vermuten daher auch hier das bei ADHS bestehende Motivationsregulationsproblem als die eigentliche Ursache.
Innere Unruhe äußert sich in einer inneren Anspannung, in der Unfähigkeit sich zu entspannen und innerer Erregung. Das kann bis zur Erholungsunfähigkeit gehen. Um die innere Unruhe zu reduzieren, versuchen Betroffenen häufig, ständig aktiv zu bleiben. Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, ruhig einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Außerdem sind sie oft in Gedanken immer woanders und neigen dazu, schneller Auto zu fahren als andere. Es werden häufiger Suchtmittel missbraucht, um zur Ruhe zu kommen.
Innere Unruhe tritt stärker bei ADHS-HI und ADHS-C auf, während ADHS-I weniger betroffen ist.
Aversion gegen Inaktivität ist eine intensive Abneigung dagegen, nicht aktiv zu sein. Inaktivität wird als unangenehm empfunden und kann zur Dysphorie führen. Langeweile wird ebenfalls stark aversiv wahrgenommen.
Antriebslosigkeit geht bei ADHS häufig mit innerer Unruhe einher. Im Gegensatz zur Antriebslosigkeit bei Depression tritt Antriebslosigkeit bei ADHS schnell ein und vergeht rasch wieder. Antriebslosigkeit bei ADHS erhöht auch die Wahrscheinlichkeit einer Depression.
Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, sich zu erholen und zu entspannen. Die Erholungsunfähigkeit korreliert stärker mit Hyperaktivität als mit Unaufmerksamkeit.
Aversion gegen Inaktivität und Antriebslosigkeit sind zugleich Stresssymptome.

Antrieb ist eine weitgehend willensunabhängig wirkende aktivierende Kraft, die seelische Leistungen hinsichtlich Tempo, Intensität und Ausdauer bewirkt. Antrieb wirkt somit auch auf physische Vorgänge. Antrieb steuert “Lebendigkeit”, Schwung, Initiative, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Tatkraft, “Unternehmensgeist”. Antrieb zeigt sich in Ausdrucksverhalten und Psychomotorik.
Motivation dagegen bestimmt das angestrebte Ziel.1

2.1. Innere Unruhe, Getriebensein, Gedankenkreisen

2.1.1. Innere Unruhe, Getriebensein, Gedankenkreisen bei ADHS

Innere Unruhe / Getriebensein als ADHS-Symptom ist nur scheinbar ein Widerspruch zum zugleich bestehenden Symptom der Antriebslosigkeit.

Der vermeintliche Widerspruch löst sich auf, wenn man nach der Motivationslage differenziert.
Während Antriebslosigkeit vor allem bezüglich Zielen besteht, die persönlich nicht interessant genug sind, um zu motivieren, ist in Bezug auf persönlich motivierende Ziele meist ein ausreichender Antrieb gegeben. Eine mögliche Erklärung hierfür ist der Stressnutzen der beiden Symptome. Mehr hierzu unter Stressnutzen – der überlebensfördernde Zweck von Stress.

2.1.1.1. Erscheinungsformen von Innerer Unruhe, Getriebensein
  • Innere Unruhe, Getriebensein
    • immer etwas tun müssen

    • keine innere Ruhe finden können

      • Gedankenkreisen (Rumination)
    • Verhaltensstrategien, um die innere Unruhe zu reduzieren
      ständig nebenher ausgeübte Tätigkeiten
      z.B.:

      • stricken
      • malen
      • kritzeln
    • Langstreckenflüge werden aufgrund der erzwungenen körperlichen Inaktivität häufig aversiv erlebt, ggf. auch lange Theater-, Kino-, Restaurantbesuche2

    • häufige Versuche, mehrere Arbeiten gleichzeitig zu erledigen (Form innerer Anspannung)2

  • was man gerade tut, meist in Hektik tun
    • wenn man mit etwas fertig ist, schon schauen, was als Nächstes zu tun ist
    • wenig “sein”, viel “tun, um zu…”
    • weniger Hinwendung zum “die Sache tun” selbst als zum “fertig werden”
  • Schwierigkeit, ruhig einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen Dies sei eines der 9 treffsichersten Symptome von ADHS bei Erwachsenen.3
  • Gedankenkreisen (Rumination, Mind wandering, Off-Task Thoughts)4
    • Gedankenkreisen ist unter Antriebsprobleme möglicherweise nicht optimal dargestellt
    • ADHS-Symptome standen in (nur) indirektem Zusammenhang zum Schweregrad von Angst und Depression, vermittelt durch vermehrtes exzessives Umherschweifen der Gedanken und Grübeln sowie durch verminderte Achtsamkeitsmerkmale5
  • in Gedanken immer woanders Beziehungspartner beschreiben das innere Getriebensein auch mit “er/sie ist eigentlich nie da, nie bei mir, in Gedanken immer woanders”
  • Schneller Autofahren als andere6 Schneller Autofahren ist eines der 9 treffsichersten Symptome von ADHS bei Erwachsenen.3 Es dürfte auch ein Ausdruck von Delay Aversion sein.
    • mehr Strafzettel
      Anmerkung: Schneller Auto zu fahren, kann auch ein Symptom bei (hypo)manischen Zuständen oder bei bestimmten Persönlichkeitsstörungen sein, wie z.B. dem Gefühl, schneller fahren zu dürfen, als andere oder über dem Gesetz zu stehen. Wie bei fast allen ADHS-Symptomen ist ein Symptom allein nicht aussagekräftig. Entscheidend ist der Kontext und das Zusammentreffen mit weiteren Symptomen.
2.1.1.2. Innere Unruhe, Getriebensein typisch für ADHS-HI-Subtyp

Innere Unruhe tritt bei ADHS-HI und ADHS-C ganz erheblich häufiger und ausgeprägter auf als bei ADHS-I.
Eine Auswertung von 1889 Datensätzen des ADxS.org-Symptomtests zeigte folgende Korrelationen zu ADHS-HI und ADHS-C (den Subtypen mit Hyperaktivität) und ADHS-I. Die Korrelationen der genannten Unterskalen von DSM 5, ICD und Wender-Utah mit den Subtypen dienen der Veranschaulichung.

Symptom Korrelation mit ADHS-HI / ADHS-C Korrelation mit ADHS-I
Hyperaktivität 0,85 0,29
Innere Unruhe 0,83 0,32
Impulsivität 0,79 0,34
Erholungsunfähigkeit 0,75 0,35
Ungeduld 0,74 0,36
Frustrationsintoleranz 0,69 0,40
DSM 5 Hyperaktivität / Impulsivität 0,89 0,33
ICD 10 motorische Unruhe 0,81 0,25
Wender-Utah Hyperaktivität 0,82 0,39
Wender-Utah Impulsivität 0,71 0,27

Stand Juni 2020. n = 1889. Die Typisierung ADHS-HI und ADHS-C versus ADHS-I erfolgte anhand selbst ermittelter Kriterien. Die Zuordnung zu DSM, ICD, Wender-Utah erfolgte mittels Fragen, die den jeweiligen Kriterien nahekamen. Es handelt sich um einen nicht validierten Online-Selbsttest (Screening).

2.1.2. Innere Unruhe, Getriebensein, Gedankenkreisen als Stresssymptom

Als entsprechende Stresssymptome sind bekannt

  • (Innere) Unruhe7
    Innere Unruhe ist ein typisches Symptom für den nahenden Endzustand eines Burnouts.8
  • Rastlosigkeit91011
  • Dauerhaftes Grübeln (Rumination)1213

2.2. Aversion gegen Inaktivität

2.2.1. Aversion gegen Inaktivität als ADHS-Symptom

Aversion gegen Inaktivität ist von Hyperaktivität abzugrenzen. Während Hyperaktivität als eine durch abnorme psychische Übererregbarkeit resultierende motorische Unruhe definiert wird, ist Aversion gegen Inaktivität eine intensive Abneigung dagegen, nicht aktiv zu sein. Der Stressnutzen von Aversion gegen Inaktivität unterscheidet sich deutlich von dem der Hyperaktivität. Mehr hierzu unter Stressnutzen – der überlebensfördernde Zweck von Stress.

Achtsamkeit oder ähnliche Strategien werden häufig als aversiv erlebt.

2.2.1.1. Langeweile ist extrem unangenehm

Dies ist der Gegenpol zum Gedankenkreisen (Rumination). Inaktivität wird als unangenehm empfunden.
Stressnutzen: Kümmere Dich um Dein Problem. Gedankenkreisen und Grübeln wird daher oftmals aktiv genutzt, um Langeweile zu unterbinden.
Mehr hierzu unter Stressnutzen – der überlebensfördernde Zweck von Stress.

2.2.1.2. Dysphorie bei Inaktivität (passivitätsinduzierte Stimmungstiefs, abzugrenzen von Depression)

Die Wender-Utah-Kriterien beschreiben “Dysphorie bei Inaktivität” als spezifisches ADHS-Symptom. Eine bei Inaktivität aus einer neutralen Stimmungslage zeitlich begrenzt abrutschende Stimmung ist ein klassisches Symptom von ADHS. Dysphorie bei Inaktivität wird häufig fälschlich mit Depression verwechselt.
Ein rascher Wechsel zwischen euphorischer und dysphorischer Stimmungslage ist dagegen ein Indiz in Richtung einer bipolaren Tendenz.

Die bei Dysphorie auftretende gedrückte Stimmung ist typischerweise nur episodenhaft und kurzfristig und in aktiven Momenten und bei angenehmen Tätigkeiten nicht vorhanden. Eine chronisch gedrückte Stimmung, insbesondere bei Dingen, die man eigentlich gerne tut, ist dagegen ein Zeichen von Depression.
Bei Depression ist eine dysphorische, traurige oder niedergeschlagene Stimmung zudem eines der zentralen Symptome.

Mehr zu den neurophysiologischen Ursachen von Dysphorie / Dysthymie unter Depression und Dysphorie bei ADHS.

2.2.1.3. Erholungsunfähigkeit / nicht entspannen/genießen können

Erscheinungsformen:

  • Erholungsunfähigkeit ist eingeschränkt14
    • Selbstwahrnehmung verringert, hier in Bezug auf die eigene Erholungsbedürftigkeit
    • Eingeschränkte Fähigkeit, sich von alltäglichen Aufgaben und Aktivitäten zu distanzieren
    • Beziehungspartner beschreiben dies auch mit “er/sie ist eigentlich nie da, nie bei mir, in Gedanken immer woanders.” oder “Er hat ständig sein Smartphone in der Hand, muss immer etwas nachschauen”, wie es bereits bei Innerem Getriebensein beschrieben wurde.
    • Arbeitssucht kann eine Erscheinungsform sein
  • Genussfähigkeit ist vermindert
    • Tätigkeit des Genießens ist eingeschränkt
    • Fähigkeit des Genießens technisch unbeeinträchtigt
      Eine ADHS-I-Betroffene berichtet: Ich kaufe mir zuweilen Avocados, weil ich die sehr gerne mag. Ich schaffe es aber nur selten, sie auch zu essen – sie verderben im Kühlschrank. Als ich das in unserer ADHS-Erwachsenengruppe erzählte, erkannten sich viele darin wieder. Seither heißt das bei uns “Das Avocado-Prinzip”.

Erholungsunfähigkeit kann mit dem FABA-Test (Fragebogen zur Analyse belastungsrelevanter Anforderungsbewältigung) erfasst und diagnostiziert werden.1516

Erholungsunfähigkeit korreliert bei Erwachsenen am deutlichsten mit Innerer Unruhe sowie stärker mit Hyperaktivität als mit Unaufmerksamkeit. Erholungsunfähigkeit korreliert sehr viel deutlicher mit den Hyperaktivitäts-Skalen als den Unaufmerksamkeitsskalen von DSM 5, ICD 10 und Wender-Utah, ist also bei ADHS-HI und ADHS-C erheblich stärker vertreten als bei ADHS-I.

Symptome Erholungsunfähigkeit
Innere Unruhe 0,78
Ungeduld 0,58
Hyperaktivität 0,54
Frustrationsintoleranz 0,54
Dysphorie bei Inaktivität 0,49
Unaufmerksamkeit 0,48
Impulsivität 0,46
Taskwechselprobleme 0,45
erhöhte Sensibilität 0,43
ADHS-HI/ADHS-C 0,75
ADHS-I-Subtyp 0,34

Stand August 2020. n = 2059. Die angegebenen Werte geben die Korrelation der Symptome relativ zueinander wieder. Es handelt sich um einen nicht validierten Online-Selbsttest (Screening).

2.2.2. Aversion gegen Inaktivität als Stress-Symptom

Innere und äußere Unruhe sind bekannte Stresssymptome. In einer Unterform der Depression, der sogenannten „agitierten Depression“, ist die innere Unruhe, ein (meist ängstliches) Getrieben sein, eine unproduktive Hektik, als Agitiertheit bekannt, bei zugleich auftretender Motivationsschwäche.

2.3. Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit ist ebenso ein ADHS-Symptom wie das innere Getriebensein. Inneres Getriebensein und Antriebslosigkeit sind dabei nach diesseitigem Verständnis vergleichbar mit dem Gegensatzpaar, das von bestimmten Stadien einer agitierten Depression bekannt ist: ein gleichzeitiges nebeneinander Bestehen von Erschöpfung, Mattigkeit und Müdigkeit einerseits und innerer Unruhe und Anspannung andererseits.
Zu Innerer Unruhe, Inneren Getriebensein siehe oben.

2.3.1. Antriebslosigkeit als ADHS-Symptom

Antriebslosigkeit wird häufig als ADHS-Symptom beschrieben.

Anders als bei reiner Depression stellt sich bei ADHS stark gedrückte Stimmungslage und extreme Antriebslosigkeit in kurzer Zeit ein und vergeht rasch wieder.17 Im Unterschied zur Dysphorie bei Inaktivität bei ADHS verlaufen depressive Erkrankungen episodenhaft über Wochen, Monate oder auch Jahre (und variieren, außer bei der atypischen Depression, nicht tageweise oder stundenweise). Außerdem sind bei Depressionen nicht nur extrinsisch motivierte Aktivitäten betroffen, sondern auch solche, die die Person normalerweise als angenehm und positiv erlebt, bzw. die für die sie früher persönlich motiviert oder leicht motivierbar war. Während einer Depression sind typischerweise alle Tätigkeiten uninteressant und nicht nur einige.

Dies deckt sich mit unserem Verständnis des Stressnutzens, dass Antriebslosigkeit bei Stress nur in Bezug auf Dinge besteht, die für die Bekämpfung des Stressors irrelevant sind. Mehr hierzu unter Stressnutzen – der überlebensfördernde Zweck von Stress.

2.3.2. Antriebslosigkeit als Stresssymptom

Antriebslosigkeit ist ein typisches Symptom von schwerem Stress71812 sowie einem nahenden Endzustand eines Burnouts.8

Antriebslosigkeit korreliert wesentlich stärker mit Unaufmerksamkeit als mit Hyperaktivität.

Verzögerungsaversion siehe unter Motivationsprobleme.


  1. Mayer: Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie: Antrieb

  2. Krause, Krause (2014): ADHS im Erwachsenenalter, S. 61

  3. Barkley, Benton (2010): Das große Handbuch für Erwachsene mit ADHS, Seite 22

  4. Alperin, Christoff, Mills, Karalunas (2021): More than off-task: Increased freely-moving thought in ADHD. Conscious Cogn. 2021 Jun 10;93:103156. doi: 10.1016/j.concog.2021.103156. PMID: 34119895.

  5. Kandeğer A, Odabaş Ünal Ş, Ergün MT, Yavuz Ataşlar E (2023): Excessive mind wandering, rumination, and mindfulness mediate the relationship between ADHD symptoms and anxiety and depression in adults with ADHD. Clin Psychol Psychother. 2023 Dec 5. doi: 10.1002/cpp.2940. PMID: 38053250.

  6. Krause, Krause (2014): ADHS im Erwachsenenalter, S. 61

  7. Merkle (2013): Stress – was versteht man darunter?

  8. Prof. Dr. med. Volker Faust: Erschöpfungsdepression; Seelische Störungen erkennen, verstehen, verhindern, behandeln; PSYCHIATRIE HEUTE; Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit

  9. Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe: Stress – was versteht man darunter?

  10. Hebold (2004): Stress und Stressverarbeitung bei Kindern und Jugendlichen, in: Schluchter, Tönjes, Elkins (Hrsg.): Menschenskinder! Zur Lage von Kindern in unserer Gesellschaft. Band zur Vortragsreihe des Humanökologischen Zentrums der BTU Cottbus, Seite 86

  11. Gruber: Fragebögen zur Stressdiagnostik; Fragebogen 1: Streß-Folgen

  12. Satow (2012): Stress- und Coping-Inventar (SCI); PSYNDEX Test-Nr. 9006508; Test im Testinventar des Leibniz‐Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID).

  13. Prof. Dr. med. Volker Faust: Grübeln – wissenschaftlich gesehen; Seelische Störungen erkennen, verstehen, verhindern, behandeln; Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit; PSYCHIATRIE HEUTE; Seite 4

  14. Hartig (2015): Stress- und Ressourcen-Diagnostik mit internetbasierter Testung, Seite 176

  15. Faba-Test zur Erholungsunfähigkeit

  16. Emmermacher (2009): Gesundheitsmanagement und Weiterbildung: Eine praxisorientierte Methodik zur Steuerung, Qualitätssicherung und Nutzenbestimmung; Seite 112

  17. Krause, Krause (2014): ADHS im Erwachsenenalter, S. 320

  18. Hebold (2004): Stress und Stressverarbeitung bei Kindern und Jugendlichen, in: Schluchter, Tönjes, Elkins (Hrsg.), (2004): Menschenskinder! Zur Lage von Kindern in unserer Gesellschaft. Band zur Vortragsreihe des Humanökologischen Zentrums der BTU Cottbus, Seite 86