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ADHS-Tiermodelle mit erhöhtem extrazellulärem Dopamin

Inhaltsverzeichnis

ADHS-Tiermodelle mit erhöhtem extrazellulärem Dopamin

In diesem Beitrag sammeln wir Tiermodelle für , die einen erhöhten extrazellulären Dopaminspiegel aufweisen. Im Interesse einer Vergleichbarkeit der Tiermodelle nehmen wir das extrazelluläre im als Bezugspunkt.
-Tiermodelle, bei denen lediglich bekannt ist, dass erhöht ist, ohne dass wir wissen, ob extrazelluläre oder , haben wir vorläufig ebenfalls hier eingefügt.
Wenn wir nur aufgrund verringerter auf einen erhöhten extrazellulären Dopaminspiegel geschlossen haben, ist dies gekennzeichnet.

2. Tiermodelle mit erhöhtem extrazellulärem

2.1. -KO-Maus / -KO-Ratte ( extrazellulär erhöht, verringert)

-KO-Mäuse/Ratten werden häufig als Modelle für erhöhten Dopaminspiegel genannt. Dies bezieht sich jedoch auf den extrazellulären und damit tonischen Dopaminspiegel im . Das phasische im ist bei -KO-Modelltieren deutlich verringert. Wenn weniger wiederaufgenommen wird, können die , die die reizevozierte phasische von speisen, nur durch neu generiertes gefüllt werden, sodass weniger für die phasische zur Verfügung steht.

Die Dopamintransport-Knockout Maus bzw. Ratte (DAT1 KO) dient als ein Tiermodell zur Erforschung von .

Die -KO-Maus, deren Dopamintransporter bei monozygoten Tieren nahezu deaktiviert und bei heterozygoten Tieren in etwa halbiert ist, zeigt bei monozygoten Tieren folgende Symptomatik:

2.1.1. Symptomatik

2.1.1.1. Hyperaktivität, spontan in unbekannter Umgebung

Spontane Hyperaktivität, nur in unbekannter Umgebung

  • Hyperaktivität zeigte sich allerdings nur bei Mäusen, die gar keine oder 90 % weniger haben und deren extrazellulärer (tonischer) Dopaminspiegel dadurch 5-fach erhöht (gar keine ) bzw. mindestens verdoppelt war (90 % weniger ). Mäuse, die 50 % der üblichen -Anzahl aufwiesen, hatten zwar ebenfalls ein verdoppeltes extrazelluläres Dopaminniveau, wiesen jedoch keine Hyperaktivität auf.
    Motorik wird durch Dopaminveränderungen im Subsekundenbereich gesteuert wird, mithin durch phasisches , das typischerweise aus den Speichervesikeln stammt, da es so schnell nicht synthetisiert werden kann. 50 % dürften die deutlich besser wieder auffüllen können als 10 % . Dies könnte erklären, warum die beiden Mausstämme sich trotz gleichermaßen verdoppeltem extrazellulärem Dopaminspiegel hinsichtlich der Hyperaktivität unterschieden. Mäuse mit um 30 % erhöhter -Anzahl zeigten eine Hypoaktivität in neuer Umgebung. Allerdings zeigten Mäuse mit einer verdoppelten -Anzahl keine Abweichung in Hyper- oder Hypoaktivität.
  • Hyperaktivität ist bei -KO-Maus wie bei -KO-Ratte behebbar durch
    • und , was indiziert, dass Stimulanzien nicht allein als -Wiederaufnahmehemmer wirken:
      • Bei -KO-Mäusen verringerten Amphetamin und Methylphenidat die (nur in neuer Umgebung auftretende) Hyperaktivität, während sie bei normalen Mäusen Hyperaktivität und Stereotypie verursachen.
      • Eine Studie vermutet, dass diese beruhigende Wirkung serotonerg vermittelt wird. Ebenso wenig verringern Stimulanzien bei -KO-Mäusen die erhöhten extrazellulären Dopaminspiegel.
      • Eine andere verweist auf den Noradrenalintransporter, wogegen Studien sprechen, wonach Atomoxetin die Hyperaktivität nicht behebt
      • In Ratten, deren e Zellen chemisch zerstört wurden, was -Symptome verursacht, verringerten Serotonin- und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer (nicht aber Dopaminwiederaufnahmehemmer) die Hyperaktivität (in neuer Umgebung), während sie dies bei normalen Mäusen nicht taten und Dopaminwiederaufnahmehemmer die Hyperaktivität sogar erhöhten. Mehr hierzu siehe 6-OH--läsionierte Maus/Ratte.
    • einen TAAR1-Rezeptor-en
    • Haloperidol
      • Haloperidol erhöht die extrazelluläre -Konzentration im en Caudatus effektiver als die im .
    • den nichtselektiven Serotoninrezeptor-en 5CT
    • , Serotonin-en, Serotonin-Präkursoren
      • Der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Fluoxetin verringerte Hyperaktivität drastisch ebenso wie andere serotonerge Medikamente, wie Selektive Serotonin-2A-Rezeptor-en oder Serotoninvorstufen
      • Hyperaktivität bei -KO scheint durch Erhöhung des serotonergen Tonus ausgelöst zu werden
    • Hyperaktivität nicht behebbar durch
      • -Wiederaufnahmehemmer, wie z.B.:
        • Atomoxetin, jedenfalls nicht durch 3 mg/kg
        • Nisoxetin ()
      • indifferente lokomotorische Aktivität als Reaktion auf Kokain und
      • Guanfacin (0,25 mg/kg, α2A--Agonist)
        • minimal hemmende Wirkung auf die Hyperaktivität von -KO-Ratten im Labyrinth
        • verbesserte das perseverative Aktivitätsmuster
        • reduzierte die in Labyrinth-Fehlerzonen verbrachte Zeit
      • Yohimbin (1 mg/kg, α2A--Antagonist)
        • erhöhte Hyperaktivität
        • steigerte perseverative Reaktionen
        • erhöhte die in den Labyrinth-Fehlerzonen verbrachte Zeit.
2.1.1.2.

erhöht.

2.1.1.3. Aggressivität

Erhöhte Reaktivitäts- und Aggressionsraten nach mildem sozialem Kontakt.

2.1.1.4. Aufmerksamkeitsprobleme

Die -KO zeigt Aufmerksamkeitsdefizit bei der auditorischen (PPI). Diese sei durch behebbar.

2.1.1.5. Lern- und Gedächtnisprobleme, kognitive Probleme

Lern- und Gedächtnisdefizite [15,16].

  • Defizite beim räumlichen Lernen und Gedächtnis
  • beeinträchtigte Löschung des Gewohnheitsgedächtnisses bei im Übrigen unverändertem Lernverhalten
  • Langzeitpotenzierung beeinträchtigt
    • verringerte synaptischen Stärke
    • Beeinträchtigung des assoziativen Lernens
  • Defizite beim räumlichen Lernen
  • Gedächtnisdefizite und Beeinträchtigungen der räumlichen kognitiven Funktion im radialen Labyrinth
  • leicht erhöhte Langzeitpotenzierung und stark verringerte Langzeitdepression an en Hippocampus-CA3-CA1-Synapsen
    • was Lern- und Gedächtnisprobleme verursachen kann, wie z.B. eine erschwerte Anpassung an Veränderungen der Umgebung
    • der Dopaminantagonist Haloperidol verhinderte diese Wirkungen
  • erhöhte Langzeitpotenzierung im
  • Verbesserung der kognitiven Beeinträchtigung durch:
    • Atomoxetin
    • Stimulanzien
    • Guanfacin (Alpha2A--Agonist)
      • Verschlechterung dagegen durch Alpha2A--Antagonist Yohimbin
  • keine Verbesserung der kognitiven Beeinträchtigung durch den:
    • nichtselektiven Serotoninrezeptor-en 5CT
2.1.1.6. Schlafstörungen
  • Schlafstörungen
  • verringerter Schlaf:
    • non-REM-Schlaf
    • REM-Schlaf
    • geringere Schafzeit insgesamt
  • keine wachfördende Wirkung von
    • Modafinil
    • Methamphetamin
    • dem selektiven -Blocker GBR12909
  • überhöhte wachfördernde Wirkung von
    • Koffein
  • circadianer Rhythmus
    • normale zirkadiane Muster von Inaktivität und Aktivität
    • circadianer Rhythmus verändert
2.1.1.7. Belohnungsmotivationsdefizite
  • Neigung zu hedonisch positivem Geschmack bei Nahrung
  • erhöhte Resistenz gegen die Löschung von nahrungsmittelbestärktem operantem Verhalten
  • Vorliebe für Sucrose
    • erhöht
    • verringert
  • erhöhte Belohnungsreaktionen auf selektive - und Serotoninblocker
2.1.1.8. Schreckreflex verändert

Bei -KO war die Amplitude des Schreckreflexes kleiner als bei WT. ATX verringerte die Amplitude des Schreckreflexes bei -KO wie bei WT. Unter ATX war der Schreckreflex bei -KO immer noch geringer im Vergleich zu WT. Atomoxetin verbesserte die Pre Pulse bei -KO wie bei WT.
Die Prepulse bei -KO wurde verbessert durch:

  • 60 mg/kg Kokain
  • 60 mg/kg Methylphenidat
  • Nisoxetine (10 oder 30 mg/kg, selektiver Noradrenalinwiederaufnahmehemmer)
  • Fluoxetine (30 mg/kg, )
  • nicht aber durch Citalopram (30 or 100 mg/kg),
2.1.1.9. beeinträchtigt (nicht -typisch)

Beeinträchtigte bei operanten Aufgaben.

2.1.1.10. Zwanghaftes Verhalten und Stereotypien (nicht -typisch)
  • zwanghaftes Verhalten
  • starres Musterverhalten
  • zwanghafte Stereotypien bei Delay Reward Tasks

Atomoxetin verringerte repetitives Verhalten bei -KO-Ratten.

2.1.1.11. Bewegungsmuster (nicht -typisch)

Nicht-fokale, preseverative Bewegungsmuster (unflexible Verhaltensreaktionen).

2.1.1.12. Wachstum eingeschränkt (nicht -typisch)

Wachstum eingeschränkt.

2.1.1.13. Angst vermindert (nicht -typisch)

Die -KO zeigt Defizite bei der Klippenvermeidungsreaktion (CAR).

2.1.1.14. Erhöhte Sterblichkeit (in dieser Form nicht -typisch)

Erhöhte Sterblichkeit.

2.1.2. Neurophysiologische Veränderungen

2.1.2.1.
  • erhöhter extrazellulärer Dopaminspiegel
    • auf das 5- bis 6-fache im durch eine Verringerung der Dopaminclearence auf 1/100 bis 1/300, entsprechend einer 300-fachen Lebensdauer von im synaptischen Spalt
    • auf das 3,6-fache im
  • Verdoppelung der -Syntheserate
  • Verringerung des Dopaminspiegels im Gewebe auf unter 5 %
    • auf 1/20 reduzierte Dopaminmenge in den von den üblicherweise wieder befüllten Speichervesikeln, die für phasische en vorhalten, was die en Funktionen völlig von den Limitationen der Dopaminsynthese abhängig macht
  • erhöhtes tonisches extrazellulär = außerhalb des synaptischen Spalts
  • Verringerung der phasischen -Freisetzung wie sie auch bei und Coloboma-Mäusen zu beobachten sei auf 25 %, entsprechend auf 1/4 verringerte Amplitude der evozierten Dopaminfreisetzung
    • Eine Hemmung von Serotonintransportern, Noradrenalintransportern, MAO-A oder COMT veränderte den Dopaminabbau nicht. Dieser scheint in Abwesenheit von im eher durch Diffusion zu erfolgen
  • tiefgreifende Dysregulation der -Neurotransmission und verringerte -Gewebespiegel in
    • Mittelhirn
    • Medulla oblongata
    • Rückenmark
  • signifikante Veränderungen der Genexpression von -Abbau-Genen
      • MAO-A verringert (- 60 %)
      • MAO-B verringert (- 80 %)
      • COMT unverändert
      • MAO-A erhöht (+ 110 %)
      • MAO-B erhöht (+ 100 %)
      • COMT erhöht (+ 20 %)
      • MAO-A verringert (- 40 %)
      • MAO-B erhöht (+ 120 %)
      • COMT erhöht (+ 100 %)
    • Medulla oblongata
      • MAO-A verringert (- 90 %)
      • MAO-B verringert (- 90 %)
      • COMT verringert (- 80 %)
      • MAO-A verringert (- 80 %)
      • MAO-B verringert (- 80 %)
      • COMT erhöht (+ 250 %)
    • Rückenmark
      • MAO-A verringert (- 10 %)
      • MAO-B erhöht (+ 1.200 %)
      • COMT erhöht (+ 980 %)
  • Mittelgroße dornentragende Projektionsneuronen (die häufigste Klasse dopaminrezeptiver en, wie z.B. D1-Rezeptor, D2-Rezeptor und ) zeigen hochgradige lokalisierte Verluste von Dornen (Spikes) auf den en des en Abschnitts, aber keine allgemeine morphologische Veränderung hinsichtlich enlänge, -anzahl oder -überschneidungen oder im Verhältnis von Synapse zu .
  • Downregulation der D1-Rezeptoren um 50 % in , und
  • Downregulation der postsynaptischen D2-Rezeptoren im
  • Downregulation der (präsynaptischen) D2-Autorezeptoren um 50 % im
  • verringerte postsynaptische Dichte von PSD-95 im und , wie sie auch in anderen Modellen eines erhöhten Dopaminspiegels auftrat
    *Verlust der Empfindlichkeit gegenüber Kokain und Amphetamin

Etliche dieser Merkmale fanden sich (in geringerem Maße) bei Mäusen mit lediglich verringerten und verdoppeltem extrazellulärem Dopaminspiegel wieder.

Die Symptome der -KO-Maus könnten sich erklären aus:

  • einem erhöhten extrazellulären (“tonischen”) Dopaminspiegel, der (durch die erschöpften Speichervesikel) mit einer verringerten phasischen Dopaminausschüttung einhergeht, sodass zu wenig für kurzfristige Lenkungsaufgaben zur Verfügung steht.
    Aufgrund der fehlenden sind die verbleibenden Dopaminvorräte in den Vesikeln, die zur phasischen dienen, vollständig von der Neusynthese von abhängig.
    • Dies könnte der Situation nach einem (teilweisen) Absterben der en Zellen entsprechen, wie z.B. nach einer , die ebenfalls mit Hyperaktivität einhergeht. Ein (teilweises) Absterben er Zellen geht mit einer signifikanten Reduktion der Anzahl der en Präsynapsen und der entsprechenden -Wiederaufnahmestellen einher.
    • Dies könnte weiter dem Modell der neonatal mit dem -Gift 6-Hydroxydopamin (6-OHDA) behandelten Mäuse entsprechen, die danach eine Zeit lang Hyperaktivität und kognitive Einschränkungen zeigen.
  • einer indirekten Regulierung der en Neurotransmission durch e und serotonerge Mechanismen von und .
  • aus einer Verminderung der exozytotischen -Freisetzung durch eine verringerte von Synapsin

Studien an anderen Mausstämmen, die mehr haben als -KO-Mäuse, aber weniger haben als Wildmäuse, zeigten, dass die Anzahl der mit einem verringerten en Dopaminspiegel und mit steigender -Anzahl der e Dopaminspiegel sinkt.

Methylphenidat und Amphetaminmedikamente beheben bei der -KO-Maus (= (-/-)-Maus) die Hyperaktivität. konnte darüber hinaus auch die Beeinträchtigung des Lernens beim Shuttle-Box-Vermeidungsverhalten beheben und normalisieren. Die wirksame Dosis von erhöhte dabei das extrazelluläre im , nicht aber im , während bei der (+/-)- und der (+/+)-Maus im und erhöhte. Die Autoren erörtern, dass das auch als Noradrenalinwiederaufnahmehemmer wirkende die im gehemmt haben könnte und dadurch die therapeutisch wirksame Dopaminerhöhung im bewirkt haben könnte. bauen im auch ab. Eine weitere Option wäre, dass das durch die -Inhibierung erhöhte im die therapeutische Wirkung vermittelt haben könnte.
Andererseits leiden -KO-Mäuse an einem extrem hohen Dopaminspiegel im , der sich auch durch die Erhöhung des Dopaminspiegels im nicht verringerte.
Guanfacin (einmalig wie ) bei -KO-Ratten:

  • verbesserte das räumliche Arbeitsgedächtnis
  • verbesserte die Vorimpulshemmung (PPI)
  • veränderte Leistungsspektren und Kohärenz der Gehirnaktivität
    Die Autoren sehen dies als Bestätigung der Bedeutung des komplizierten Gleichgewichts von und bei der Aufmerksamkeitsregulation.
2.1.2.2. BDNF
  • im
    • verringerte BDNF-Genexpression
    • Gesamt-BDNF- und BDNF-Exon-IV--Spiegel reduziert
    • -Spiegel von BDNF-Exon VI unverändert
    • verringerte mBDNF-Spiegel und verringerte trkB-Aktivierung
    • verringerte Aktivierung von αCaMKII im
  • im en Striatum
    • mBDNF-Spiegel im Homogenat erhöht
    • mBDNF-Spiegel im Zytosol erhöht
    • mBDNF-Spiegel in der postsynaptischen Dichte reduziert.
  • trkB- im en Striatum reduziert
    • trkB ist ein hochaffiner BNDF-Rezeptor
2.1.2.3.
  • PSD-95- im en Striatum reduziert
    • PSD-95 ist ein Index der -Spine-Dichte und misst die für die kognitive Verarbeitung wichtige Interaktion zwischen en und glutamatergen Systemen im
  • Injektionen des NMDA-en MK-801 (Dizocilpin) bewirkten:
    • bei WT-Ratten
      • einen starken Anstieg ihrer Bewegungsaktivität
    • bei -KO-Ratten
      • ein Nachlassen der Hyperaktivität
        • Anzeichen von em Stress, einschließlich:
          • Kortikosteron erhöht
          • Aldosteron erhöht
      • Angst abgeschwächt
2.1.2.4. Serotonin

Bemerkenswerte Veränderung des Gewebespiegels von Serotonin, insbesondere in

  • Kleinhirn
    • Serotoninumsatz deutlich erhöht (4-fach)
  • Rückenmark
    • Serotoninumsatz deutlich erhöht (3,5-fach)
  • Medulla oblongata
    • Serotoninumsatz nicht mehr nachweisbar
    • Serotoninumsatz erhöht (1,5-fach)
    • Serotoninumsatz unverändert
2.1.2.5. Weitere Veränderungen
  • signifikante Veränderungen der -Produktion von Enzymen des -Stoffwechsels
  • verringerte -Spiegel
    • Dopaminrezeptoren im hemmen die Freisetzung von im
  • mangelhaftes sensomotorisches Gating, gemessen an der (PPI) der Schreckreaktion
  • Hypophysenvorderlappen unterentwickelt
    • der Hypophysenvorderlappen (die Adenohypophyse) ist ein Teil der (Stress-Achse)
  • im nicht mehr gegeben. Dies erklärt die Lern. und Gedächtnisprobleme der -KO-Maus

2.2. -KD-Maus / (+/-) Maus ( extrazellulär erhöht)

(+/-) Mäuse haben im Gegensatz zu -KO Mäusen noch eine vorhandene, jedoch im Vergleich zum Wildtyp verringerte Dopamintransporterfunktion (-Hypofunktion). KD-Mäuse haben 90 % weniger .

(+/-) Mäuse zeigten

  • Hyperaktivität

    • beginnend bereits vor der Jugend
    • durch Amphetamine behebbar
    • durch Valproat behebbar (bei 90 % weniger )
    • abgeschwächt durch 1/2-en Apomorphin
    • abgeschwächt durch 2-Agonisten Quinpirol
    • Hyperaktivität auch schon bei 33 % weniger im en Mittelhirn, dann aber erst nach 7 Tagen nach Verringerung der Genexpression eintretend (Wildtyp-Maus, bei der durch Eingriff verringert wurden)
  • Aufmerksamkeitsprobleme

  • persevatives motorisches Verhalten (unflexible Verhaltensreaktionen)

    • Valproat behebt persevatives Verhalten
  • allgemeine kognitive Beeinträchtigungen

    • bei jugendlichen Männchen und Weibchen
    • teilweise verbessert bei erwachsenen Männchen
    • unverändert bei erwachsenen Weibchen
    • durch Amphetamine behebbar
  • höheres “Wanting” von süßen Belohnungen

    • aber kein höheres “Liking”
  • keine Defizite bei der

  • unveränderte Reaktionen auf externe Stimuli

  • unveränderte sensomotorische Gating-Fähigkeiten

  • keine Wachstumseinschränkung

  • keine erhöhte Sterblichkeit

  • 70 % erhöhtes extrazelluläres

  • reduzierte von Homer1a

    • im
    • nicht in anderen Hirnregionen ()
    • Amphetamine verlagerten Homer1a-sverringerung von in
  • ARC und Homer1b unverändert

2.3. -Val559-Knock-in-Mäuse ( extrazellulär erhöht)

5 Menschen mit der seltenen, funktionellen Kodierungssubstitution Ala559Val im zeigten , oder bipolare . -Val559-Variante wirkt sich offenbar nicht auf die -Erkennung oder -Wiederaufnahme aus, sondern förderte stattdessen den -abhängigen -Efflux. Dieser scheint Dopamin extrazellulär zu erhöhen.

-Val559-Knock-in-Mäuse zeigen:

    • die hängt vom Belohnungskontext ab
    • tritt auf, wenn die Mäuse für eine Belohnung die Reaktion verzögern müssen
    • keine tritt auf, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Belohnung für eine korrekte Ablehnung besteht.
    • Die wird wahrscheinlich durch einen verstärkten Motivationsphänotyp angetrieben, der auch eine schnellere Aufgabenerfassung bei operanten Aufgaben bewirkt und das ein erhöhtes maladaptives Belohnungsverlangen auslösen kann
  • erhöhte Belohnungsmotivation (-untypisch)
  • bedingte Hyperaktivität
    • schnellere Fluchtreaktion auf Angriff
    • keine spontane Hyperaktivität
    • abgeschwächte motorische Aktivierung durch
  • vertikale Aktivität (Aufbäumen) verringert (bei heterozygoten Tieren)
  • Zwanghaftes Verhalten (-untypisch)
    • Apomorphin (-Agonist) löst bei Val559-Mäusen, nicht aber bei WT-Mäusen, Stereotypien der Fortbewegung aus.
  • zwanghafte Stereotypien bei Delay Reward Tasks
  • allgemeine Schreckreaktion unverändert
  • Angst unverändert
  • dendritische Stacheldichte im en medialen erhöht
  • erhöhten Reaktivität auf bevorstehende Handlungen
  • erhöhte Serotonin-Aktivität
    • insbesondere an 5-HT2C-Rezeptoren
  • Kokain bewirkt
    • keine lokomotorischen Effekte, bei erhalten bleiben der konditionierten Ortspräferenz
      • vermutlich aufgrund von -Blockade
      • unabhängig von der striatalen -Freisetzung
      • -Blocker Fluoxetin hob die Methylphenidat-induzierte Bewegungsaktivität in Val559-Mäusen auf und ahmte damit die bei Kokain beobachteten Effekte nach
    • keine Erhöhung des extrazellulären Dopamins
  • Veränderungen bei psychostimulierenden Reaktionen, sozialem Verhalten und kognitiven Leistungen sind geschlechtsabhängig
  • Einfluss von erhöhtem -Efflux auf D2-Autorezeptor-Regulierung der ist sowohl geschlechts- als auch gehirnregionsspezifisch
    • D2AR/-Kopplung im en Striatum nur bei Männchen
    • D2AR/-Kopplung im en Striatum nur bei Weibchen
  • Sulpirid (D2R-) gegeben
    • stoppt -gesteuerten -Traffic
    • verhindert die -Val559-typischen Verhaltensänderungen bei beiden Geschlechtern

2.4. LPHN3-Knockout-Ratte/Maus (ADGRL3-KO-Maus) ( extrazellulär und erhöht)

phasisch und extrazellulär erhöht.

Latrophilin-3 (LPHN3; ADGRL3), ein G--gekoppelter Rezeptor, gehört zur Unterfamilie der Adhäsionsrezeptoren. LPHN3 reguliert die synaptischen Funktion und dient der Aufrechterhaltung in Gehirnregionen, die die Bewegungsaktivität, die Aufmerksamkeit und das Orts- und Weggedächtnis vermitteln

LPHN3 / ADGRL3 ist ein Kandidatengen für .
LPHN3 bindet an Gαi1, Gαi2, Gαs, Gαq und Gα13. Insbesondere Genvarianten, die eine gestörte Gα13-Bindung bewirken, scheinen bei relevant zu sein.

LPHN3-KO-Mäuse/Ratten zeigen:

  • kein erhöhtes Angstverhalten
    • aber keine Gewöhnung an das offene Feld
  • stark verringertes mütterliches Pflegeverhalten (weniger als die Hälfte)
  • Hyperaktivität
    • in unbekannter Umgebung
    • auch in bekannter Umgebung (anders als die meisten -Tiermodelle)
    • keine Verringerung der Hyperaktivität durch Amphetamine
  • erhöhte (Handlungs-)
    • im kontinuierlichen Leistungstest (CPT)
    • Probleme bei der differentiellen Verstärkung von niedrigen Reaktionsraten auf kontingente Verstärkung
    • keine Wahlimpulsivität (keine Bevorzugung sofortiger kleiner gegenüber verzögerter größerer Belohnung)
  • Aufmerksamkeitsprobleme
  • verminderte Fähigkeit, zwischen neuen und bekannten Objekten zu unterscheiden
  • Lern- und Gedächtnisdefizite
  • Beeinträchtigung des visuell-räumlichen Arbeitsgedächtnisses
  • erhöhte Kontaktfreudigkeit bei zugleich beeinträchtigtem sozialen Gedächtnis
  • Abwesenheit von Aggression im Einwohner-Eindringling-Paradigma
  • verringerte zur Nahrungsaufnahme im kontinuierlichen Leistungstest (CPT)
  • erhöhte Reaktivität auf einen akustischen Schreckreiz
  • kognitive Defizite bei Tests des egozentrischen Lernens und Gedächtnisses im Cincinnati-Wasserlabyrinth
    • Hinweis auf Probleme mit striatalem
  • Defizite beim allozentrischen (räumlichen) Lernen und Gedächtnis im Morris-Wasserlabyrinth
    • Hinweis auf glutamaterge Probleme
  • kognitive Flexibilität beeinträchtigt
  • Arbeitsgedächtnisprobleme
    • Defizite bei verzögerter räumliche Veränderung
    • eine andere Studie fand keine Arbeitsgedächtnisprobleme

Unveränderte Spiegel (nach HPLC) von:

  • / Dopaminmetaboliten (?)
    • eine andere Studie fand im en Striatum erhöht
  • / Noradrenalinmetaboliten
  • Serotonin / Serotoninmetaboliten (?)
    • in den Hirnregionen, in denen LPHN3 am häufigsten iert wird:
    • eine andere Studie fand Serotonin im en Striatum erhöht

Erhöhte Dopaminausschüttung und Dopaminwiederaufnahme im :

  • erhöht
  • erhöht
  • 1-Expression verringert
    • möglicherweise Downregulation aufgrund von zu hoher Dopaminsynthese
  • reduziert
    • könnte Reaktion auf 1-Reduktion sein
  • im erhöht :
    • extrazellulär
    • Freisetzung
    • Wiederaufnahme
  • höhere -Freisetzung bei verringerter Dauer im Vergleich zu Wildtyp-Ratten
    Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine erhöhte und Freisetzung von zu einem synaptischen Overflow führt, der die bei Lphn3-KO-Ratten beobachtete Hyperaktivität erklären könnte.

Starke Veränderung der Genexpression:

  • : 180 Gene mit veränderter
    • 115 (63,9 %) hochreguliert, einige davon mehr als doppelt so aktiv, z.B.
      • Interleukin 31 (Il31)
      • Stärkebindungsdomäne 1 (Stbd1)
    • 65 Gene herunterreguliert
      • 22 davon um mindestens 50 %.
      • -Gen im am stärksten herunterreguliert
        • ist im allerdings kaum an Dopaminabbau beteiligt
  • : 36 Gene mit veränderter
    • 23 Gene (63,9 %) hochreguliert
    • nur 2 Gene um mindestens das doppelte, hier ebenfalls Stbd1
  • erhöhte -Expression von:
    • Slc6a4
    • 5-HT2a
    • DAT1
    • 4
    • Ncam
    • Nurr1

ADGRL3.1-Null-Zebrafischlarven (ADGRL3.1-/-) zeigen einen robusten hyperaktiven Phänotyp:
Die Hyperaktivität kann durch drei nicht-stimulierende -Medikamente behoben werden, die jedoch alle den Schlaf erheblich beeinträchtigten.
Vier weitere Verbindungen zeigten eine vergleichbare Wirkung wie Atomoxetin:

  • Aceclofenac
  • Amlodipin
  • Doxazosin
  • Moxonidin
    • Moxonidin hat eine hohe Affinität für Imidazolin-1-Rezeptoren
    • der selektive Imidazolin-1- LNP599 zeigte eine vergleichbare Wirkung wie andere nicht-stimulierende -Wirkstoffe
    • Clonidin adressiert offenbar nicht-selektiv den Imidazolin-1-Rezeptor

2.5. P35-KO-Maus ( verringert = extrazellulär erhöht)

Mäuse, die das P35- nicht herstellen können (P35-KO-Maus) zeigen spontane Hyperaktivität, die durch und verringert werden kann. Sie haben einen erhöhten Dopaminspiegel bei verringertem Dopaminumsatz und gleichzeitig eine verringerte CDK5-Aktivität. Die Anzahl der im und damit die Dopaminwiederaufnahme ist verringert.
In-vitro bewirkte eine Hemmung der Cdk5-Aktivität in N2a-Zellen eine signifikante Zunahme der konstitutiven -Endozytose mit einer gleichzeitigen Zunahme der -Lokalisierung in Recycling-Endosomen.

Aufgrund der verringerten gehen wir von einem erhöhten extrazellulären Dopaminspiegel aus.

2.6. FOXP2wt/ko-Mäuse ( erhöht)

Heterozygote Foxp2wt/ko-Mäuse weisen intermediäre Mengen an Foxp2- auf und können daher zur Bewertung der Folgen einer reduzierten Foxp2- verwendet werden:

  • erhöhte Dopaminspiegel in
    • Frontaler Cortex
    • caudatus
    • Globus pallidus
  • leicht erhöhtes Erkundungsverhalten
  • verringerte enlänge und verringerte synaptische Plastizität von mittelgroßen dornentragenden Projektionsneuronen (medium spiny neurons, ) im

Da FOXP2 nicht in en Zellen iert wird, handelt es sich um einen indirekten Effekt auf den Dopaminspiegel.

2.7. Schwangerschaftsstress-Nachkommen-Maus ( extrazellulär erhöht, verringert)

Stress in Phasen, in denen sich Gehirnsysteme besonders stark entwickeln, macht diese für Fehlentwicklungen anfällig, Stress der Mutter während der Schwangerschaft beeinträchtigt die Entwicklung der Nachkommen. Dies ist am Modell von Mäusen, deren Mütter in der Schwangerschaft Immobilisationsstress ausgesetzt wurden, reproduzierbar. Als Stressprotokoll wird z.B. angewendet, trächtige Ratten ab dem 11. Tag der Trächtigkeit bis zur Geburt im Alter von 21-22 Tagen dreimal täglich für 45 Minuten unter hellem Licht in einem transparenten Plexiglaszylinder zu immobilisieren.
Die Nachkommen zeigen im Erwachsenenalter Veränderungen des Verhaltens, der und des Dopaminsystems, die denjenigen bei ähneln.
Hohe mütterliche Kortikosteronspiegel könnten zu den beschriebenen Langzeiteffekten bei den Nachkommen beitragen, zusätzlich zu einer möglichen internen , die die Blutversorgung der Plazenta beeinträchtigen würde.

2.7.1. Verhaltensveränderungen

2.7.1.1. Hyperaktivtät oder Hypoaktivität
  • Hypoaktivität
    • Zunahme der Unbeweglichkeit auf e Fußschocks bei Weibchen
    • Hypoaktivität in neuer Umgebung bei Weibchen
  • Hyperaktivität
    • eine größere Bewegungsdistanz
    • verringerte Aktivität durch Dopaminantagonisten
2.7.1.2.

Nachkommen von Rattenmüttern, denen während der Schwangerschaft Corticosteron gespritzt wurde, zeigten erhöhte .

2.7.1.3. Aufmerksamkeitsprobleme

Nachkommen von Rattenmüttern, denen während der Schwangerschaft Corticosteron gespritzt wurde, zeigten Aufmerksamkeitsprobleme.

2.7.1.4. Gedächtnisprobleme
  • Gedächtnisprobleme im Alter bei von abhängigen Aufgaben (Männchen und Weibchen)
  • Gedächtnisleistung verbessert bei Weibchen im Erwachsenenalter
  • verringerte -Plastizität bei Männchen
  • erhöhte -Plastizität bei Weibchen
2.7.1.5. Lernprobleme
  • Lernbeeinträchtigungen bei alten Tieren
2.7.1.6. Stressreaktionen verändert

Stressbewältigung bei Weibchen verändert.
Gewöhnung an Neues beeinträchtigt.

2.7.1.7. Schlafstörungen

Schlafstörungen bei Männchen.
HPA-Reaktion (siehe unten) ging meist mit veränderten zirkadianen Rhythmus der Corticosteron- einher.

2.7.1.8. Angst / Risikoverhalten
  • verringerte Angstsymptome, gemessen durch erhöhte Gesamtzeit im Elevated-Plus-Labyrinth-Test
  • verringerte Vermeidung eines “aversiven” Kontextes bei Weibchen.
  • erhöhtes Risikoverhalten
  • anders: hohe Angstwerte (Erwachsene; Weibchen ggf. etwas geringer als Männchen).
2.7.1.9. Depression

Depressionsähnliches Verhalten (erwachsene Männchen und Weibchen).
Durch Imipramin behebbar.

2.7.1.10. Suchtrisiko erhöht

Erhöhtes Risiko von Drogenmissbrauch korrelierend zur Hyperaktivität der bei erwachsenen Ratten.

2.7.2. Neurophysiologische Veränderungen

2.7.2.1. Dopaminsystem verändert
  • funktioneller hyperer Zustand
  • reduzierte -Expression
  • erhöhter -Umsatz im
  • eine veränderte Reaktion auf -Rezeptor- und -Transporter ()-Blocker
  • von -Rezeptoren und striatalen -regulierten Neuropeptidgenen verändert
    • D2-Rezeptorbindung im signifikant erhöht (+ 24%)
    • D3-Rezeptorbindung verringert in Shell (- 16%) und Kern (- 26%) des
    • D1-Rezeptorbindung im oder im unverändert
  • schwere Anomalien in der neuronalen Entwicklung und der Gehirnmorphologie
  • erhöhte 2-Dopaminrezeptoren
    • führt zu verringerter -Freisetzung im nach Amphetamin-Stimulation
  • Nurr1- im erhöht, in unverändert
    • Anstieg an den postnatalen Tagen 7, 28 und 60
    • möglicherweise ein kompensatorischer Mechanismus, um der auf pränatalen Stress folgenden Dopaminspiegelverringerung entgegenzuwirken
    • Nurr1 ist
      • ein spezifischer er Transkriptionsfaktor
      • ubiquitäre Verteilung in der Großhirnrinde, dem , dem Thalamus, der und dem Mittelhirn
      • wird in kritischen Momenten der Differenzierung von -Neuronen iert
      • reguliert mehrere Proteine, die für die Dopaminsynthese und -regulation erforderlich sind
  • Pitx3- im erst verringert, dann erhöht, in unverändert
    • Rückgang an postnatalem Tag 28 und Anstieg an postnatalem Tag 60
    • möglicherweise ein kompensatorischer Mechanismus, um der auf pränatalen Stress folgenden Dopaminspiegelverringerung entgegenzuwirken
    • Pitx3 ist
      • ein spezifischer er Transkriptionsfaktor
      • tritt in mesenzephalen -Neuronen von und auf
      • wird in kritischen Momenten der Differenzierung von -Neuronen iert
      • ist speziell an der terminalen Differenzierung und Aufrechterhaltung von -Neuronen beteiligt
  • verändert
    • Rückgang an postnatalem Tag 7, nicht mehr verändert bei postnatalem Tag 28 und 60
    • Normalisierung möglicherweise eine Folge des Anstiegs von Nurr1 und Pitx3

Aufgrund der reduzierten gehen wir von einem verringerten extrazellulären Dopaminspiegel aus.
Aufgrund des erhöhten Dopaminumsatzes im gehen wir von einer erhöhten phasischen Dopaminfeuerung aus.

2.7.2.2. dauerhaft verändert

Stressreaktionen auf en Stress waren durch Modifikationen der verändert.

  • Langanhaltend erhöhtes Plasmakortikosteron
    • konnte durch Adoption durch eine andere Mutter (gleichermaßen durch eine gestresste oder eine ungestresste) aufgehoben werden
  • negatives Feedback der erhöht bei Weibchen
  • dauerhaft abgeschwächte Corticosteron-Stressreaktion bei Weibchen auf unausweichliche Stromschläge als en Stressor
  • HPA-Achsen-Reaktivität verändert
    • erhöht
    • abgeschwächt bei Männchen auf Alkohol als en Stressor
      • dies könnte die erhöhte Alkohol-Suchtanfälligkeit erklären
  • lang anhaltende Hyperaktivierung der HPA-Reaktion bei Männchen bei Säuglingen, jungen, erwachsenen und alten Tieren
  • HPA-Reaktion ging meist mit veränderten zirkadianen Rhythmus der Corticosteron- einher
  • verringerte Mineralocorticoid- und Glucocorticoid-Rezeptor-Spiegel im im Jugend- und Erwachsenenalter
  • altersbedingte Dysfunktionen der verstärkt
  • Periode der Hyporesponsivität der bei Neugeborenen aufgehoben
  • zirkulierenden Glukokortikoidspiegel im mittleren Alter ähnlich hoch wie bei alten, nicht gestressten Tieren
  • entzündungserhöhende Auswirkungen auf das Immunsystem bei Erwachsenen
  • verlängerter Anstieg der Plasma-Glukokortikoid-Spiegel bei Männchen auf en Immobilisationsstress = negative Glukokortikoid-Rückkopplung
    • bei pränatalem Stress der Mutter in der 3. (nicht aber in der 2.) Schwangerschaftswoche
  • erhöhte Motorik auf Amphetamin bei Männchen am 56. postnatalen Tag, nicht jedoch am 35. postnatalen Tag
    • bei pränatalem Stress der Mutter in der 3. (nicht aber in der 2.) Schwangerschaftswoche
  • verringerte der akustischen Schreckreaktion bei erwachsenen Männchen
  • auditives sensorisches Gating gestört, gemessen an der N40-Reaktion bei erwachsenen Männchen
2.7.2.3. Serotoninsystem verändert
  • 5-HT2-Rezeptoren erhöht
  • 5HT1A--Expression im erhöht
2.7.2.4.
  • Acetylcholinfreisetzung im nach leichtem Stress erhöht

2.8. SORCS2 -/- Mäuse ( extrazelluär erhöht, verringert in )

Das SORCS2-Gen ist ein Kandidatengen für . Es wird außerdem mit bipolarer , Schizophrenie und Symptomen des Alkoholentzugs in Verbindung gebracht.
SORCS2 beeinflusst das Auswachsen von Neuriten im Gehirn. Während der Entwicklung des Embryos wird SORCS2 in en Vorläufern des späteren en Tegmentums und exprimiert. Es ist an der BDNF-Signalisierung beteiligt.

SORCS2-/- Mäuse haben einen starken Mangel an SORCS2. Dies bewirkt erhebliche Veränderungen im en System.
Bei Embryos von SORCS2-/- Mausembryos fanden sich im Mittelhirn vermehrt Projektionen, die exprimieren. In erwachsenen SORCS2-/- Mäusen ist der e Kortex hyperinnerviert (mit mehr Nervenfasern versorgt), was für eine kritische Rolle von SORCS2 bei der Schrumpfung der Wachstumszapfen (growth cone; die verzweigte Spitze eines auswachsenden Axons einer Nervenzelle) während der en Innervation spricht.
SORCS2-/- Mäuse zeigen

  • Hyperaktivität in neuer Umgebung
    • wird durch Amphetamingabe reduziert
  • Risikofreude
  • Unaufmerksamkeit
  • verringertes Interesse an Zucker
  • verringertes Interesse an Alkohol

Neurophysiologisch zeigte sich bei SORCS2-/- Mäusen

  • D1-Rezeptor-Sensibilität verringert
  • D2-Rezeptor-Sensibilität erhöht
  • Verringerte phasische und erhöhte tonische Dopaminsignalisierung im en Tegmentum.
    • tonische Dopaminfreisetzung sorgt für einen stabilen Grundlinienpegel von extrasynaptischem
    • phasische (schnelle, hochamplitudige, intra-synaptische) Dopaminfreisetzung ist an Belohnung und zielgerichtetem Verhalten beteiligt

2.9. T356M-Maus (-Mausmodell) ( extrazellulär erhöht)

Der bei auftretenden -Polymorphismus ( T356M) scheint bei unveränderter -Anzahl einen dauerhaften -Efflux zu verursachen, ohne dass die Fähigkeit der präsynaptischen en Terminals zur phasischen Freisetzung von gespeichertem aus Vesikeln beeinträchtigt wäre. Mäuse, die homozygot für diese Mutation sind, zeigten eine beeinträchtigte striatale -Neurotransmission und veränderte -abhängige Verhaltensweisen, die einigen -Verhaltensphänotypen entsprechen (Hyperaktivität, repetitives Verhalten, soziale Defizite). Eine -Blockade beendete die Hyperaktivität. Die verringerte -vermittelte Wiederaufnahme von freigesetztem aus dem Extrazellulärraum scheint zu einer D2R-Desensibilisierung, einer verringerten -Synthese als Folge erhöhter synaptischer -Spiegel und schließlich zu einem verringerten Gesamtgehalt an im Gewebe zu führen.

2.10. Pränatale / Neonatale Ethanol-Maus ( verringert = extrazellulär erhöht)

Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft kann beim Nachwuchs eine fetale Alkoholspektrumsstörung (FASD) auslösen, die mit erhöhten -Symptomen einhergeht.
Mehr hierzu unter *Pränatale Stressoren als ADHS-Umwelt-Ursachen *im Kapitel Entstehung (von ).

Die ersten zwei Lebenswochen von Nagetieren entsprechen zumindest teilweise der pränatalen Entwicklung des Menschen im dritten Schwangerschaftstrimester, weshalb eine neonatale Ethanolexposition bei Nagetieren einer pränatalen Ethanolexposition beim Menschen entspricht.

Ratten, die vorgeburtlich oder in den ersten Lebenstagen Ethanol ausgesetzt waren, zeigen -Symptome:

  • Hyperaktivität
    • bei Alkoholexposition an Tag 1 bis 7
      • erhöht durch Methylphenidat
      • erhöht durch Amphetamin nur bei Männchen
  • Aufmerksamkeitsdefizite
    • im 5-CSRTT
  • Lernprobleme
    • im visuospatialen Bereich im Morris-Wasserlabyrinth
    • Defizite bei der Hemmung von zuvor erlernten Reaktionen
  • Arbeitsgedächtnisprobleme
    • im Radialarm-Labyrinth
    • bei der spontanen Abwechslung im T-Labyrinth

Mäuse wie Ratten, die vorgeburtlich oder in den ersten Lebenstagen Ethanol ausgesetzt wurden, zeigten

  • Veränderungen im Dopaminsystem
    die jedoch insgesamt uneinheitlich sind und möglicherweise vom untersuchten Rattenstamm abhängen

    • Dopaminspiegel und Dopaminumsatz
      • unverändert
      • alle Dopaminwerte geschlechtsspezifisch unterschiedlich
      • verringert in und , im gesamten übrigen Gehirn unverändert
    • erhöht
    • im verringert
    • 1
      • Herunterregulierung von 1-Rezeptoren in Kortex und
      • vorübergehender Anstieg der 1-, aber nicht der 2-Rezeptorbindung
    • 2
      • verringerte -D2-Rezeptor- im nebst anderen Veränderungen
      • 2 unverändert
    • veränderte Dopaminmodulation der ergen Übertragung in basoen Amygdala-Pyramidalneuronen während der Periadoleszenz
    • 1-vermittelte Potenzierung spontaner inhibitorischer postsynaptischer Ströme (IPSCs) abgeschwächt
      • verbunden mit kompensatorischer Abnahme der 3-vermittelten Unterdrückung von Miniatur-IPSCs
      • diese Effekte waren nicht auf veränderte 1- oder 3-Spiegel zurückzuführen
      • niedrigere Spiegel des -Vorläufers L-3,4-Dihydroxyphenylalanin in der BLA
      • unveränderte -Spiegel in der BLA
        • wahrscheinlich eine Folge des verringerten -Abbaus
  • verringerte Reaktion auf Futterbelohnung

  • verstärkte Wirkung von Amphetamin

    • im gesamten Gehirn verringert
    • im erhöht
  • erhöhte neuronale Apoptose in Kortex und

  • verringertes periadoleszentes Wachstum

  • angstähnliches Verhalten nicht verändert

  • keine erhöhte Stereotypie

2.11. -KO-Maus ( extrazellulär erhöht im )

-Transporter () -KO-Mäuse zeigten:

  • WT-Mäuse zeigten bei einer -Blockade durch Reboxetin Knochenschwund.
  • -KO-Mäuse zeigten eine verminderte Knochenbildung und eine erhöhte Knochenresorption, was zu einer suboptimalen Spitzenknochenmasse und suboptimalen mechanischen Eigenschaften führte, die mit einem geringen sympathischen Ausfluss und hohen -Spiegeln im Plasma verbunden waren.
  • Differenzierte Osteoblasten, ieren (ähnlich wie en) den , nehmen über den wieder auf, können aber kein erzeugen.
  • Eine tägliche Aktivierung des Sympathikus durch leichten en Stress löste keinen Knochenverlust aus, sofern die -Aktivität nicht blockiert wurde.
    Dies führt zu der Frage, ob -Wiederaufnahme-hemmende (-)Medikamente schädliche Auswirkungen auf den Knochenaufbau haben könnten.

Da der im etwas mehr als wiederaufnimmt, gehen wir bei der -KO-Maus von einem erhöhten extrtazellulären Dopaminspiegel im aus.

2.12. Naples high-excitability rat (NHE)

Die Naples high-excitability rat wurde anhand erhöhter Exploration in einem Làt-Maze (einem Testumfeld zur Messung von auf Neuigkeiten) selektiert.
Sie stelle ein Modell für die mesokortikale Variante von entwickelt, validiert und verwendet und zeigt Hyperaktivität, veränderte Aufmerksamkeitsleistungen und Exekutivfunktionen, jedoch keinen Bluthochdruck. Der zeigt eine hypere Innervation mit einer Überexpression von -Spezies, die am Basalstoffwechsel beteiligt sind, und einer Herabregulierung von -D1-Rezeptoren.

  • Daueraufmerksamkeitsprobleme
  • hyperaktiv und impulsiv in neuer Umgebung
  • nicht hyperaktiv oder impulsiv in vertrauter Umgebung
  • NHE zeigen Hyperaktivität im Freiland, aber nicht im Heimkäfig(anders als )
  • NHE werden mit zunehmender Umweltkomplexität aktiver
  • Handling
    • Handling: junge, nicht abgesetzte Tiere werden täglich für einige Minuten von Wurf und Mutter entfernt und alleine in einen leeren Käfig gesetzt, ohne dass weitere Manipulationen stattfinden. Anschließend werden sie wieder zu Mutter und Geschwistern zurückgesetzt
      Barbara
    • leichtes Handling beeinflusst die Aktivität von NHE-Ratten anders als starkes Handling
    • Handling in der fünften und sechsten Lebenswoche kann die Hyperaktivität bei reduzieren und neuronale Marker (1, CAMKII, c-fos) normalisieren
  • Hypere Innervation des mit Überexpression von -Spezies, die am Basalmetabolismus beteiligt sind (überaktiviertes mesokortikolimbisches System)
  • Downregulierung von -D1-Rezeptoren
  • erhöht
    • Folge eines -Überschusses in der frühen Entwicklung
    • NHE haben mehr -synthetisierende Endigungen, mehr und in der Folge mehr
    • Die -Neuronen des Mittelhirns sind hypertroph und weisen mehr Terminale auf, die exprimieren.
  • Im Vergleich zu normal gezüchteten Ratten (NRB) zeigen NHE im Vorderhirn:
    • einen überaktivierten mesokortikalen -Zweig
    • ein höheres (+30%) Volumen an A10-en
    • eine höhere Dichte an (TH)-positiven Fasern
    • eine höhere des TH-Proteins
    • eine höhere eines -verwandten Phosphoproteins (DARPP32) im , aber nicht in der
    • eine geringere Dichte von D1- und D2-Rezeptoren
    • eine höhere Dichte des -Transporters ()
    • eine höhere von DARPP32 im )
  • Tyrosinhydroxilase erhöht
    • Normalisierung durch
    • bei der ist Tyrosinhydroxilase reduziert, was dort ebenfalls durch normalisiert wird

2.13. -CI-Maus, -Kokain-unempfindliche Maus ( extrazellulär erhöht)

-CI-Mäuse (“ cocaine-insensitive (-CI) mice”) weisen eine dreifache Punktmutation an den Kokain-Bindungsstellen L104V, F105C und A109V des auf. -CI-Mäuse zeigen:

  • keine konditionierte Platzpräferenz auf Kokain
  • eine konditionierte Platz-Aversion auf Cocain
  • keine Belohnungswirkung von Cocain
  • Hyperaktivität ausgeprägt
    • durch Psychostimulanzien behebbar
  • eine gestörte striatale -Übertragung
  • erhöhte Dopaminspiegel im extrazellulär
  • im funktionslos
    • Die Empfindlichkeit der , die -vermittelte synaptische Ströme kontrollieren, war im vollständig verloren gegangen
    • Die CB1Rs, die die -Übertragung und die (B)-Rezeptoren steuern, waren unverändert
    • Die Blockade der (())-Funktion blieb sogar nach Kokain oder Umweltmanipulationen, die das e DA-abhängige Belohnungssystem aktivieren und die bekanntermaßen diese Rezeptoren bei Kontrolltieren sensibilisieren, vollständig.
    • Zucker wurde weiter hedonistisch positiv bewertet
    • könnten bei der Behandlung von ein hilfreicher Angriffspunkt sein

2.14. -CNR2-Mäuse

-CNR2-Mäuse haben keine Cannabinoid-CB2-Rezeptoren () auf -Neuronen des Mittelhirns.
-CNR2-Mäuse zeigen:

  • Hyperaktivität (Männchen wie Weibchen)
  • Wahlimpulsivität
  • verringertes Angstverhalten
  • erhöhtes Risikoverhalten

Amphetamin in Medikamentendosierung (2 mg / kg) verringert die Hyperaktivität und die -Symptome. Dies entspricht der typischen paradoxen Wirkung von Stimulanzien bei .

2.15. VMAT2-Defizit-Mäuse

VVglut2f/f;CaMKII-Cre-Mäuse, bei denen VGLUT2 in Kortex, und deaktiviert wurden, zeigten

  • Hyperaktivität
  • erhöhtes Risikoverhalten
  • verringerte sozialer Dominanz
  • erhöhte Sensitivität
  • beeinträchtigtes räumliches Langzeitgedächtnis

Die Mäuse zeigten weiter

  • um 17 % erhöhtes striatales
  • um 70 % erhöhte striatalen Bindung eines 2-Agonisten, was eher auf einen verringerten Dopaminspiegel hinweisen würde.
    Möglicherweise beeinflusst die vorliegende genetisch bedingte e Herabregulierung von VGLUT2 weitere Aspekte der synaptischen Funktion beeinflussen (z. B. die tatsächliche Dichte der Dopaminrezeptoren).

erhöhte die Hyperaktivität zusätzlich.
Der partielle D2R-en Aripiprazol verbesserte die sensorischen Filterung (verringerte die erhöhte Sensitivtät).
Erhöhte Amphetamin-Empfindlichkeit.


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