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MPH Teil 4: Sonstiges, Präparate

Inhaltsverzeichnis

MPH Teil 4: Sonstiges, Präparate

15. Langzeiteffekte: Keine Gewöhnungseffekte bei MPH

Eine Studie an AD(H)S-Betroffenen, die über 2 Jahre MPH einnahmen, zeigte eine deutliche Verschlechterung von Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit bei Absetzung von MPH, was einem Wiederauftreten der durch MPH verbesserten Symptome entspricht.1
Ein placebokontrollierter Auslassversuch bei Betroffenen, die über 2 Jahre MPH eingenommen hatten, zeigte, dass ein Absetzen von MPH einen erheblichen Anstieg der AD(H)S-Symptome verursachte.2 Gleichwohl scheint bei einzelnen Betroffenen nach einiger Zeit eine Fortsetzung der Medikation entbehrlich zu sein, was regelmäßige Auslassversuche rechtfertigt.

Eine Metaanalyse von 87 randomisierten placebokontrollierten doppelblinden Studien fand keine Hinweise auf ein Nachlassen der Wirkung von Methylphenidat, Amphetaminmedikamenten, Atomoxetin oder α2-Antagonisten bei längerer Einnahme.3

16. Geschlechtsspezifische Unterschiede von MPH

Eine Studie beobachtete einen höheren Dopaminanstieg im ventralen Striatum (u.a. Nucleus accumbens) bei Frauen als bei Männern. Der Anstieg im dorsalen Striatum war gleich.4

17. Anwendungsbereiche von Methylphenidat im Verhältnis zu anderen AD(H)S-Medikamenten

  • Nach dem aktuellen europäischen Konsensus ist Methylphenidat das AD(H)S-Mittel erster Wahl bei Kindern (vor Amphetaminmedikamenten) und bei Erwachsenen das Mittel zweiter Wahl (nach Amphetaminmedikamenten)56
  • Bei Kindern, die MPH-Nonresponder sind, die also auf MPH nicht ansprechen, ist die Wirksamkeit von Amphetaminmedikamenten zu testen.
  • Betroffene mit ausgeprägter Dysphorie bei Inaktivität oder mit komorbider Depression profitieren von Amphetaminmedikamenten besonders.
  • Daneben können Betroffene, die eine stärkere Aktivierung benötigen, mit Amphetaminmedikamenten möglicherweise besser zurechtkommen.
  • Hochbegabte sollen auf Amphetaminmedikamente besser ansprechen als auf MPH.7

18. Methylphenidat bei anderen Störungsbildern

MPH erwies sich als hilfreich zur Behandlung von Aufmerksamkeitsproblemen bei Kindern mit Gehirnverletzungen (Gehirntrauma).8

Weiter wird MPH bei Narkolepsie erfolgreich eingesetzt. Dabei war 2007 Ritalin® als einziges MPH-Präparat zur Behandlung von Narkolepsie zugelassen.9

Bei Kindern mit ASS scheint MPH – anders als bei AD(H)S – zusätzlich die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen.10

19. Auslandsmitnahme von Methylphenidat

Die Mitnahme von Methylphenidat ins Ausland ist unter bestimmten Bedingungen möglich.

Schengen-Länder:
Hier ist eine ärztliche Bestätigung erforderlich, die vom Leiter des Gesundheitsamts gegengezeichnet werden muss.

Andere Staaten, USA:
Hier gelten besondere Bestimmungen.

Insbesondere muslimische Staaten haben drakonische Strafen bei Drogenbesitz. Hierunter können ggf. auch Stimulanzien und Amphetaminmedikamente fallen.11

20. MPH-Medikation verringert Suchtrisiko signifikant

Der aktualisierte europäische Konsensus über die Diagnose und Behandlung von AD(H)S von 2018 kommt zu dem Ergebnis, dass Stimulanzien während ihrer Einnahme das Risiko einer Sucht deutlich verringern.12
AD(H)S-Betroffene mit komorbider Kokainsucht zeigten bei Behandlung mit Stimulanzien eine erhebliche Verringerung des Suchtverhaltens. Diese entsprach dem Rückgang der AD(H)S-Symptome.13
Der internationale Konsensus zu Screening, Diagnose und Behandlung von Erwachsenen mit Sucht und AD(H)S empfiehlt eine Behandlung mit lang wirksamen Stimulanzien mit ansteigenden Dosen bis hin zu hoher Dosierung, in Kombination mit psychotherapeutischer Behandlung.14
Eine Metaanalyse über 6 Studien mit n = 1.014 Probanden ergab für die mit Stimulanzien (hier: MPH) medikamentierten Teilnehmer ein signifikant verringertes Risiko einer späteren Sucht.15 Das Risiko einer späteren Sucht, sei es durch Alkohol oder andere Substanzen, ist danach um das 1,9-fache geringer, also nahezu halbiert.16

Diese Ergebnisse könnten dadurch gestützt werden, dass bei Jugendlichen mit ausgeprägtem Novelty-Seeking, bei denen im Alter von 14 Jahren eine verringerte verminderte BOLD-Aktivität in mesolimbischen (Nucleus accumbens (ventrales Striatum) und Mittelhirn) und präfrontalen kortikalen (dlPFC) Regionen während der Belohnungsantizipierung festgestellt wurde, im Alter von 16 häufiger ein problematischer Drogenkonsum eintrat.17 Dies könnte dahin gehend interpretiert werden, dass die den Dopamin- und Noradrenalinspiegel anhebenden AD(H)S-Medikamente wie MPH oder Amphetaminmedikamente auf direktem Wege dazu beitragen, das Suchtrisiko zu senken.

AD(H)S-Medikation verringerte den Einfluss von Bevorzugung kurzfristiger Belohnungen und Frustrationsintoleranz auf Internetsucht.18

Eine Studie fand keine erhöhte Suchtaffinität von erwachsenen Nagetieren durch eine Behandlung mit MPH in der Jugend.19 Auch andere Studien fanden Hinweise darauf, dass Stimulanzien das Suchtrisiko nicht erhöhen.20

21. Methylphenidat-Präparate

Es gibt eine große Anzahl von Methylphenidat-Präparaten.

Obwohl alle denselben Wirkstoff enthalten, sprechen Betroffene individuell unterschiedlich auf sie an. Individuell bedeutet, dass die einen das Präparat A sehr gut vertragen und es gut wirkt, während das Präparat B kaum wirkt und unangenehme Nebenwirkungen zeigt, während bei anderen die Wirkung genau umgekehrt ist.21

Eine solide MPH-Medikamenten-Einstellung sollte daher immer die Einnahme unterschiedlicher Präparate beinhalten, auch wenn ein Präparat bereits wirkt und keine unangenehmen Nebenwirkungen hat. Denn ob ein anderes Präparat nicht noch deutlich besser wirkt, kann erst nach dessen Testung festgestellt werden.

Eine stark fetthaltige Nahrungsaufnahme vor / bei der Einnahme kann je nach Präparat das Wirkmaximum verzögern oder beschleunigen und die Wirkintensität abmildern oder verstärken.21 Für die in Europa verfügbaren Präparate liegen uns hierzu keine konkreten Daten vor.

21.1. Unretardierte Präparate

  • Generell:
    • Wirkungseintritt nach 10 bis 20 Minuten22
    • Wirkungsspitze nach 60 Minuten
      • verzögertes Wirkungsmaximum bei Einnahme zu / auf fettreicher Mahlzeit21
    • Wirkungsdauer 2,5 – 4 Stunden
    • bei zweimaliger Einnahme ist Maximum der 2. Einnahme höher als das der ersten Einnahme23
    • Halbwertszeit nach 2,9 Stunden im Mittel (2 bis 4 Stunden)21
  • Präparate
    • Ritalin
      • 1-3 Stunden Wirkzeit
    • Methylphenidat HEXAL
      • 1-3 Stunden Wirkzeit
    • Methylpheni TAD unretardiert
      • 1-3 Stunden Wirkzeit
    • Medikinet unretardiert
      • 1-3 Stunden Wirkzeit

21.2. Retardierte Präparate

21.2.1. Halbtagesdosierung

21.2.1.1. Zwei-Phasen-Retardierung
  • Equasym Retard/XL
    • Dauer bis Wirkungseintritt: 30 Minuten22
    • Wirkungsdauer (6-)8 Stunden,22 8 Stunden24
    • Wirkungsprofil:
      • erstes Maximum nach 45 Minuten, bleibt auf diesem Niveau bis 2. Maximum23
        Wirkspiegel hier höher als bei Concerta
      • zweites Maximum nach 5 Stunden23
        nur leicht erhöht gegenüber Vormittagsplateau
    • keine Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich
    • Kapsel darf geöffnet werden22
  • Medikinet Adult
    • muss mit Nahrung eingenommen werden
    • auch für Erwachsene zugelassen
    • 6-8 Stunden22
    • Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich22
    • Bioäquivalent zu Medikinet Retard25
  • Medikinet Retard
    • muss mit Nahrung eingenommen werden
    • Bioäquivalent zu Medikinet Adult25
    • glutenfrei
    • enthält Lactose
    • Dauer bis Wirkungseintritt: 30 Minuten22
    • Wirkungsdauer 6(-8) Stunden22
    • Wirkungsprofil:23
      • Maximum nach 2,5 Stunden
      • danach Abfall bis nach 4 Stunden
      • Plateau von Stunde 4 bis Stunde 6 (niedriger als Maximum)
      • danach Abfall zum Wirkende
    • Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich22
    • Kapsel darf geöffnet werden22
  • Ritalin LA
    • Bioäquivalent zu Ritalin Adult
    • Wirkungsdauer: 8 Stunden226-8 Stunden21
    • Wirkungsprofil:23
      • 50 % Sofortwirkung durch Perlen in Kapsel21
        • erstes Maximum nach 2 Stunden
        • danach leichter Abfall
      • 50 % retardiert durch Perlen in Kapsel21
        • zweites Maximum nach 6 1/2 Stunden
        • danach Abfall bis Wirkende
    • keine Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich22
    • verzögertes Wirkungsmaximum bei Einnahme zu / auf fettreicher Mahlzeit21
    • Kapsel darf geöffnet und auf Essen gestreut werden2221
  • Ritalin Adult
    • Bioäquivalent zu Ritalin LA25
    • keine Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich
    • auch für Erwachsene zugelassen
    • 8 Stunden Wirkzeit laut Hersteller22
    • glutenfrei
    • enthält Lactose
  • Methysym
    • seit 01.06.2021 in D
    • 30 % Sofortfreisetzung, 70 % Retard
    • 10, 20, 30, 40, 50, 60 mg
    • bis zu 8 Stunden Wirkzeit
    • keine Nahrungsaufnahme zur Einnahme erforderlich
21.2.1.2. Kontinuierliche Freisetzung
  • Ritalin SR
    • 5–8 Stunden Wirkzeit theoretisch, 3–5 Stunden Wirkzeit praktisch21
    • kontinuierliche Wirkstofffreisetzung aus Wachsmatrix21
    • Halbwertszeit nach 3,4 Stunden21

21.2.2. Ganztagesretardierung

  • Concerta
    • Bioäquivalent zu Methylphenidathydrochlorid-neuraxpharm

    • Dauer bis Wirkungseintritt: 60 Minuten22
      Daher oft gute Wirkung mit gleichzeitiger Einnahme kleiner Dosis unretardierten MPHs

      • Einnahme zum / nach Essen kann Wirkungsmaximum (Tmax) um bis zu 1 Stunde verzögern und um 10 bis 30 % verringern (Serumkonzentationsmaximum, Cmax)21
    • Wirkungsdauer 8-12 Stunden,22 10-12 Stunden21

    • Wirkungsprofil:

      • 22 % Sofortwirkung des Überzugs21
        • erstes Maximum nach 1 Stunde21 (bis 2 Stunden) (niedrig), bleibt auf diesem Niveau bis zum 2. Maximum
      • 78 % retardiert durch osmotischen Mechanismus21
        • zweites Maximum nach 6 (bis 8) Stunden (deutlich höher),22 6,8 Stunden21
      • Halbwertszeit nach 3,4 Stunden21
    • keine Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich22

    • Kapsel darf nicht geöffnet werden2221

  • Methylphenidathydrochlorid-neuraxpharm
    • 12 Stunden Wirkzeit
    • Bioäquivalent zu Concerta
  • Kinecteen
    • 12 Stunden Wirkzeit
    • keine Nahrungsaufnahme vor / bei Einnahme erforderlich
  • Methylphenidathydrochlorid Ratiopharm26
    • 12 Stunden Wirkzeit
  • Methylphenidathydrochlorid Hexal27
    • 12 Stunden Wirkzeit

Der Verlauf der Wirkkurve unterscheidet sich je nach MPH-Präparat erheblich. ADHSpedia zeigt eine Grafik, die verschiedene Wirkkurven miteinander vergleicht.28

22. Verschiedene MPH-Präparate wirken individuell verschieden – trotz identischem Wirkstoff

Bisher wissenschaftlich nicht begründet, jedoch empirisch zweifelsfrei anerkannt ist die Tatsache, dass Methylphenidat-Präparate bei verschiedenen Individuen sehr unterschiedlich wirken können.29 Wir vermuten einen Zusammenhang mit den unterschiedlichen Wirk(zeit)profilen und verschiedenen Füllstoffen.
Wir kennen Betroffene, die auf das eine MPH-Präparat mit Aggressionen reagierten und auf ein anderes Präparat ganz hervorragend ansprachen – und andere Betroffene, die mit genau vertauschten Reaktionen auf die beiden Präparate reagierten.
In Betroffenenforen ist das Phänomen weithin bekannt und das Testen verschiedener MPH-Präparate wird von Betroffenen untereinander regelmäßig empfohlen.

Unter Erwachsenen wird allerdings seit der Zulassung von Elvanse Adult im Mai 2019 Methylphenidat mehr und mehr durch Elvanse ersetzt. bei Erwachsenen sind Amphetaminmedikamente das Mittel erster Wahl vor Methylphenidat.

Eine Grafik veranschaulicht den Wirkstoffprofilverlauf von

  • Concerta
  • Ritalin Adult / LA
  • Medikinet adult
  • MPH unretardiert

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_15489_d3da8723e2.jpg 30

23. Weitere Quellen zu Methylphenidat

Eine detaillierte grafische und erläuterte Darstellung des Wirkwegs von Methylphenidat findet sich bei www.pharmgkb.org.31 Eine weitere umfassende Darstellung von Methylphenidat findet sich bei drugbank.com.32


  1. Matthijssen, Dietrich, Bierens, Kleine Deters, van de Loo-Neus, van den Hoofdakker, Buitelaar, Hoekstra (2019): Effects of Discontinuing Methylphenidate on Strengths and Difficulties, Quality of Life and Parenting Stress. J Child Adolesc Psychopharmacol. 2019 Dec 24. doi: 10.1089/cap.2019.0147.

  2. Matthijssen, Dietrich, Bierens, Kleine Deters, van de Loo-Neus, van den Hoofdakker, Buitelaar, Hoekstra (2019): Continued Benefits of Methylphenidate in ADHD After 2 Years in Clinical Practice: A Randomized Placebo-Controlled Discontinuation Study. Am J Psychiatry. 2019 Sep 1;176(9):754-762. doi: 10.1176/appi.ajp.2019.18111296.

  3. Castells, Ramon, Cunill, Olivé, Serrano (2020): Relationship Between Treatment Duration and Efficacy of Pharmacological Treatment for ADHD: A Meta-Analysis and Meta-Regression of 87 Randomized Controlled Clinical Trials. J Atten Disord. 2020 Feb 20:1087054720903372. doi: 10.1177/1087054720903372. PMID: 32075485.

  4. Manza, Shokri-Kojori, Wiers, Kroll, Feldman, McPherson, Biesecker, Dennis, Johnson, Kelleher, Qu, Tomasi, Wang, Volkow (2021): Sex differences in methylphenidate-induced dopamine increases in ventral striatum. Mol Psychiatry. 2021 Oct 27. doi: 10.1038/s41380-021-01294-9. Epub ahead of print. PMID: 34707237. n = 95

  5. Kooij, Bijlenga, Salerno, Jaeschke, Bitter, Balázs, Thome, Dom, Kasper, Filipe, Stes, Mohr, Leppämäki, Brugué, Bobes, Mccarthy, Richarte, Philipsen, Pehlivanidis, Niemela, Styr, Semerci, Bolea-Alamanac, Edvinsson, Baeyens, Wynchank, Sobanski, Philipsen, McNicholas, Caci, Mihailescu, Manor, Dobrescu, Krause, Fayyad, Ramos-Quiroga, Foeken, Rad, Adamou, Ohlmeier, Fitzgerald, Gill, Lensing, Mukaddes, Brudkiewicz, Gustafsson, Tania, Oswald, Carpentier, De Rossi, Delorme, Simoska, Pallanti, Young, Bejerot, Lehtonen, Kustow, Müller-Sedgwick, Hirvikoski, Pironti, Ginsberg, Félegeházy, Garcia-Portilla, Asherson (2018): Updated European Consensus Statement on diagnosis and treatment of adult ADHD, European Psychiatrie, European Psychiatry 56 (2019) 14–34, http://dx.doi.org/10.1016/j.eurpsy.2018.11.001, Seite 22, 7.4.1.

  6. Cortese, Adamo, Del Giovane, Mohr-Jensen, Hayes, Carucci, Atkinson, Tessari, Banaschewski, Coghill, Hollis, Simonoff, Zuddas, Barbui, Purgato, Steinhausen, Shokraneh, Xia, Cipriani (2018): Comparative efficacy and tolerability of medications for attention-deficit hyperactivity disorder in children, adolescents, and adults: a systematic review and network meta-analysis. Lancet Psychiatry. 2018 Sep;5(9):727-738. doi: 10.1016/S2215-0366(18)30269-4. REVIEW

  7. Castello et al. 1992, zitiert nach Arnold: Journal of Attention Disorders Vol. 3(4):200-211 (2000) Methylphenidate vs. amphetamine: Comparative review. REVIEW

  8. LeBlond, Smith-Paine, Riemersma, Horn, Wade, Kurowski (2019): Influence of Methylphenidate on Long-Term Neuropsychological and Everyday Executive Functioning After Traumatic Brain Injury in Children with Secondary Attention Problems. J Int Neuropsychol Soc. 2019 Jun 10:1-10. doi: 10.1017/S1355617719000444.

  9. Handwerker (2007): Narkolepsie. Monatsschrift Kinderheilkunde. July 2007, Volume 155, Issue 7, pp 624–629

  10. Peled, Cassuto, Berger (2019): Processing speed as a marker to stimulant effect in clinical sample of children with high functioning autism spectrum disorder. Nord J Psychiatry. 2019 Nov 5:1-5. doi: 10.1080/08039488.2019.1686063.

  11. http://www.ads-hyperaktivitaet.de/FAQ/Infos/Medis/medis.html#1

  12. Kooij, Bijlenga, Salerno, Jaeschke, Bitter, Balázs, Thome, Dom, Kasper, Filipe, Stes, Mohr, Leppämäki, Brugué, Bobes, Mccarthy, Richarte, Philipsen, Pehlivanidis, Niemela, Styr, Semerci, Bolea-Alamanac, Edvinsson, Baeyens, Wynchank, Sobanski, Philipsen, McNicholas, Caci, Mihailescu, Manor, Dobrescu, Krause, Fayyad, Ramos-Quiroga, Foeken, Rad, Adamou, Ohlmeier, Fitzgerald, Gill, Lensing, Mukaddes, Brudkiewicz, Gustafsson, Tania, Oswald, Carpentier, De Rossi, Delorme, Simoska, Pallanti, Young, Bejerot, Lehtonen, Kustow, Müller-Sedgwick, Hirvikoski, Pironti, Ginsberg, Félegeházy, Garcia-Portilla, Asherson (2018): Updated European Consensus Statement on diagnosis and treatment of adult ADHD, European Psychiatrie, European Psychiatry 56 (2019) 14–34, http://dx.doi.org/10.1016/j.eurpsy.2018.11.001, Seite 22, 7.4.4.

  13. Manni, Cipollone, Pallucchini, Maremmani, Perugi, Maremmani (2019): Remarkable Reduction of Cocaine Use in Dual Disorder (Adult Attention Deficit Hyperactive Disorder/Cocaine Use Disorder) Patients Treated with Medications for ADHD. Int J Environ Res Public Health. 2019 Oct 15;16(20). pii: E3911. doi: 10.3390/ijerph16203911.

  14. Crunelle, van den Brink, Schellekens, van de Glind, Icasa Consortium, Matthys (2019): [International consensus for the screening, diagnosis and treatment of adult patients with substance use disorder and ADHD]. [Article in Dutch] Tijdschr Psychiatr. 2019;61(7):477-487.

  15. Wilens, Faraone, Biederman, Gunawardene (2003): Does stimulant therapy of attention-deficit/hyperactivity disorder beget later substance abuse? A meta-analytic review of the literature; Pediatrics. 2003 Jan;111(1):179-85. REVIEW

  16. Edel, Vollmoeller (2006): Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen, Springer, Seite 120

  17. Büchel, Peters, Banaschewski, Bokde, Bromberg, Conrod, Flor, Papadopoulos, Garavan, Gowland, Heinz, Walter, Ittermann, Mann, Martinot, Paillère-Martinot, Nees, Paus, Pausova, Poustka, Rietschel, Robbins, Smolka, Gallinat, Schumann, Knutson, the IMAGEN consortium (2012): Blunted ventral striatal responses to anticipated rewards foreshadow problematic drug use in novelty-seeking adolescents; Nat Commun. 2017; 8: 14140. doi: 10.1038/ncomms14140; PMCID: PMC5321762; n = 144

  18. Lu, Chou, Hsiao, Hu, Yen (2019): Correlations of Internet Addiction Severity With Reinforcement Sensitivity and Frustration Intolerance in Adolescents With Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder: The Moderating Effect of Medications. Front Psychiatry. 2019 Apr 26;10:268. doi: 10.3389/fpsyt.2019.00268. eCollection 2019.

  19. Zhang-James, Lloyd, James, Yang, Richards, Faraone (2019); Oral Methylphenidate Treatment of an Adolescent ADHD Rat Model Does Not Alter Cocaine-Conditioned Place Preference during Adulthood: A Negative Report. J Psychiatr Brain Sci. 2019;4. pii: e190021. doi: 10.20900/jpbs.20190021.

  20. Ide, Ikekubo, Hua, Takamatsu, Uhl, Sora, Ikeda (2018): Reward-enhancing effect of methylphenidate is abolished in dopamine transporter knockout mice: A model of attention-deficit/hyperactivity disorder. Neuropsychopharmacol Rep. 2018 Sep;38(3):149-153. doi: 10.1002/npr2.12020.

  21. Elbe, Black, McGrane, Procyshyn (Hrsg.) (2019): Clinical Handbook of Psychotrophic Drugs for Children and Adolescents, 4th edition

  22. https://www.kinderaerzte-im-netz.de/media/53ec94e833af614b730097d1/source/20080530092715_adhs2.pdf

  23. Banaschewski, Coghill, Santosh, Zuddas, Asherson, Buitelaar, Danckaerts, Döpfner, Faraone, Rothenberger, Sergeant, Steinhausen, Sonuga-Barke, Taylor (2006): Long-acting medications for the hyperkinetic disorders; A systematic review and European treatment guideline; Eur Child Adolesc Psychiatry. 2006 Dec;15(8):476-95. REVIEW

  24. Medikamenteninformation des Herstellers Shire

  25. https://www.adhspedia.de/wiki/Medikamente

  26. Medikamenten-Fachinformation des Herstellers ratiopharm

  27. Fachinformation Gelbe Liste Methylphenidathydrochlorid Hexal

  28. https://www.adhspedia.de/wiki/Ritalin_Adult

  29. Schonwald, Chan, Nyp (2019): Not Really “The Same Thing”. J Dev Behav Pediatr. 2019 Dec 3. doi: 10.1097/DBP.0000000000000756.

  30. Lenhart (2019): ADHS – Bei Erwachsenen häufig unterschätzt. Pharmazeutische Zeitung

  31. pharmgkb.org: Methylphenidate Pathway, Pharmacodynamics. Abruf 26.03.22

  32. Drugbank: Methylphenidate. Abgerufen 30.03.2022